Das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) Bamberg, das früher als Vermessungsamt bekannt gewesen ist, hat im Januar erstmalig damit begonnen, allen Feldgeschworenen seines Amtsbereichs eintägige Schulungen anzubieten.
Obertrubach war eine der ersten Gemeinden im Landkreis, die ihre Siebener zu einer solchen Schulung ins Rathaus einlud. Beinahe alle Feldgeschworenen aus der Gemeinde nahmen auch an der von Harald Bürger und drei seiner ADBV-Kollegen durchgeführten Veranstaltung teil.


"Ausreichende Anzahl"

Die Gemeinde Obertrubach hat für seine vier Gemarkungen derzeit 20 auf Lebenszeit vereidigte Feldgeschworene, was nach Aussage von Bürger "eine ausreichende Anzahl" ist. Hintergrund der Initiative des Amtes ist die starke Überlastung und die damit verbundenen langen Wartezeiten von bis zu einem Jahr für einen Vermessungsantrag. Dabei könnten viele der einfacheren Verfahren von den Feldgeschworenen selbst ohne Beteiligung des Vermessungsamtes durchgeführt werden - solange bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.


Wichtige Dokumentation

Die Antragsteller würden dabei sowohl Zeit als auch Geld sparen; schließlich muss in diesem Fall nur die Arbeit der Feldgeschworenen bezahlt werden.
Beispiele für solche einfache Aufgaben sind Grenzsicherungen oder die Erneuerung von nach Bauarbeiten beschädigten Grenzmarkierungen. In der Schulung ging es vor allem darum, wie eine Grenzfeststellung nachvollziehbar, eindeutig und rechtssicher durchgeführt und dokumentiert werden muss. red