Stadtsteinach — Hilfsbereitschaft, Einsatzfreunde und Engagement sind die Dinge, die ein Gemeinwesen funktionieren lassen. Nicht anders ist es im Schützenverein Stadtsteinach, der zu den traditionsreichsten Zusammenschlüssen weit und breit zählt. Einen Teil dessen, was freiwillige Helfer für die Gemeinschaft leisteten, erhielten sie bei der Weihnachtsfeier zurück: in Form von Auszeichnungen und Ehrungen.
Höchste Anerkennung wurde Raimund Ortlieb zuteil, der sich auch im Gau um den Sport verdient gemacht hat. Er erhielt aus den Händen von Schützenmeister Reinhard Kraus das Protektoratsabzeichen. Damit wurde auch Ortliebs Einsatz als stellvertretender Schützenmeister und Jugendleiter gewürdigt.
Die Gaunadel in Silber ging an die Brüder Jens und Carsten Roloff, die immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden.

Das Duo ist eine tragfähige Stütze der Königlich Privilegierten.
Froh zeigte sich der Schützenmeister darüber, dass so viele Stadtsteinacher dem Verein die Treue halten. 50 Jahre sind dabei: Georg Geyer, Eberhard Kotschenreuther, Franz Schraudner, Lothar Merbig, Josef Heiß und Erich Eckert, der die Feier mit nachdenklich stimmenden Worten zur aktuellen Asylproblematik bereicherte und rechten Ideologien eine Absage erteilte.
Ein Vierteljahrhundert Treue gehalten haben Angela Kraus, Gisela Hebentanz, Siegfried Porzelt und Thomas Schramm.
Durchs Programm führte Schützenmeister Reinhard Kraus und eine Gruppe junger Adventsgäste unterhielt die Teilnehmer mit kleinen Liedern und Aufführungen. Die Aktion hatte Emmi Mähringer organisiert, Leiterin der ehemaligen Vorschule.

Ein Grußwort sprach die evangelische Pfarrerin Kathrin Klinger; sie dankte für die gute Zusammenarbeit und kündigte an, im Frühling kommenden Jahres eine neue Pfarrstelle nahe Hersbruck anzutreten. Mit einem Essen und einer Tombola klang der Abend im Schützenheim aus. red