Erlangen-Höchstadt — Patrycja Olech, Marta Chmielewska, Aleksandra Proszowska, Aneta Ksol, Karolina Rupik, Monika Gulba und Patrycja Mierzwa waren im Mai für zwei Wochen zu Gast im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die Schülerinnen der Oberschule für Chemie schauen während ihres Aufenthaltes mit dem Berufsbildungs-Förderprogramm Leonardo da Vinci der Europäischen Union Mitarbeitern des Funke-Labors in Möhrendorf, der Kläranlagen Adelsdorf und Baiersdorf sowie dem Unternehmen Infra Fürth über die Schulter.
"Ich freue mich sehr, Jugendliche aus unserem polnischen Partnerlandkreis bei uns zu begrüßen. Für euch ist es eine tolle Chance, in Betriebe eurer Branche reinzuschnuppern und auch die Kultur und Sprache eures Gastlandes näher kennenzulernen", sagte Landrat Alexander Tritthart (CSU) bei der offiziellen Begrüßung der 18-jährigen Schülerinnen im Erlanger Landratsamt.

Der Landrat kennt sich aus

Als damaliger Wirtschaftsförderer sei er schon zwei Mal im Partnerlandkreis Tarnowskie Góry gewesen, erzählte der Landrat den Mädchen. "Am besten hat mir das Pałac Kawalera, das Herrenhaus in Swierklaniec gefallen", verriet er und entlockte den schüchternen Schülerinnen ein Lächeln. Durch das Praktikum sollen die Mädchen ihre Berufsqualifikation erhöhen und ihren Wortschatz um Fach- und Alltagsbegriffe erweitern. Daneben soll das Praktikum dazu beitragen, sie auf dem Arbeitsmarkt besser zu positionieren. Auch das Kennenlernen der deutschen Kultur kommt bei ihrem Aufenthalt im Landkreis Erlangen-Höchstadt nicht zu kurz. Bei Stadtführungen in Erlangen, Nürnberg und Bamberg entdecken die Jugendlichen Sehenswürdigkeiten der Region, besuchen eine Theateraufführung und besichtigen die Müllverbrennungsanlage in Bamberg.
Hannah Reuter