- Viele Länder leiden unter Wasserknappheit, die Entsalzung von Meerwasser kann Abhilfe schaffen. Leider sind alle gängigen Verfahren entweder teuer oder wenig effektiv. Florian Pointinger, Alina Sendelbeck und Lukas Söllner, Schüler der 9. Klasse am Städtischen Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium in Bayreuth haben sich dieses Problems angenommen. Sie haben ein Verfahren entwickelt und getestet, wie Meerwasser in Zukunft günstiger und trotzdem effektiv entsalzt werden kann.


Problem Mikroplastik

Alexander Schmidt und Florian Fischer haben sich mit dem weltweiten Problem des Mikroplastiks in Gewässern beschäftigt. Die Schüler der 11. Klasse des Gymnasiums Christian-Ernestinum Bayreuth haben lange experimentiert und als Ergebnis Faserfilter entwickelt, die Wasser wirkungsvoll von kleinsten Plastikpartikeln reinigen können.
Am Richard-Wagner-Gymnasium in Bayreuth ist es für Lehrer offensichtlich schwer, morgens einen Parkplatz zu finden. Deshalb haben die beiden 15-jährigen Schüler Luca Ossendorf und Chris Pöhlmann eine Handyapp entwickelt, die ihren Lehrern noch freie Parkplätze auf dem Schulgelände anzeigt.
Sie und viele weitere Teilnehmer werden ihre Erfindungen, Untersuchungen und Forschungsergebnisse der Jury und einem interessierten Publikum beim 17. Oberfränkischen Regionalwettbewerb "Jugend forscht" vorstellen, der am 1. und 2. März in Kulmbach stattfindet und bereits zum 17. Mal von Oberfranken Offensiv e.V. organisiert wird.


Lob für Schüler

Staatsministerin Melanie Huml MdL, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., ist schon sehr auf die Forschungsarbeiten und die Stände der Teilnehmer gespannt. Sie ist von der Vielfalt der eingereichten Themen begeistert. "Es ist unglaublich, wie kreativ die jungen Forscher in der Auswahl ihrer Arbeiten sind. Antworten auf Fragen des Alltags der Jugendlichen sind ebenso zu finden wie Themen aus den Bereichen Umweltschutz und Energie. Die Ergebnisse sind herausragend."
Auch Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Co-Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., freut sich auf den Regionalwettbewerb von "Jugend forscht". Besonders stolz ist sie darauf, dass in Oberfranken der teilnehmerstärkste Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" in Bayern ausgetragen wird. Das sei ein wichtiges Indiz für die Zukunftsfähigkeit unserer Region.
Insgesamt 63 junge Forscher aus Stadt und Landkreis Bayreuth haben ihre Projekte eingereicht, die sie alleine, in Zweier- oder Dreiergruppen bearbeitet haben. Sie stellen damit mehr als ein Viertel der Teilnehmer des gesamten Wettbewerbs! Kulmbacher Teilnehmer gibt es nicht.
Alle Interessierten können sich die Stände am 1. und 2. März, jeweils von 15 bis 17 Uhr in der Dr.-Stammberger-Halle in Kulmbach ansehen. Der Eintritt ist frei! red