Riedenberg — Seit dem 28. Dezember 2015 ist es soweit: Rund 300 Haushalte können ab sofort schneller ins Internet.
Was vor zwei Jahren für die Riedenberger Gemeinderäte noch nicht denkbar war, da einerseits die Notwendigkeit eines schnellen Internets damals nicht für nötig erachtet wurde und andererseits vor allem die Kostenschätzungen für dessen Errichtung das Budget der Gemeinde weit überschritten hätten, ist nun Realität. Norbert Schneider brachte das Thema auf die Agenda der Räte, als eine Kostenförderung von 80 Prozent für den ländlichen Raum zur Verfügung stand. Als eine der ersten Gemeinden im Landkreis erhielten die Riedenberger im April vergangen Jahres den Bewilligungsbescheid. Die Entscheidung für einen Anbieter fiel auf die Telekom, deren Angebot am wirtschaftlichsten war. Der Baubeginn fand überraschend schnell im August 2015 statt und war im Dezember bereits soweit abgeschlossen, dass das schnelle Internet nutzbar war.
So befinden sich nun Verteiler am Ortseingang in der Forellenstraße, in der Kreuzbergstraße nach dem Bahnübergang, bei der Bushaltestelle neben der Bäckerei, in der Frühlingstraße neben dem Trafohäuschen und in der Bergseestraße.
Für Bürgermeister Roland Römmelt ist das erst der Anfang, ein Minimalbedarf für die Zukunft. Das Ziel ist erreicht, wenn Glasfaser in jedem Haus liegt. Im Zuge der Erneuerung der Straßenbeleuchtung wurden bereits nötige Leerrohre verlegt, so dass später Glasfasereinblasungen ohne Probleme durchgeführt werden können. Die Kosten für die Gemeinde beliefen sich bis dato auf 45 598 Euro. Die Zuwendungen aus Landesmitteln betrugen 182 393 Euro.