Der Frankenwald ist nicht nur ein Nutzwald. Es gibt auch mäandernde Flüsse, zauberhafte Lichtungen. Besondere Momente bringt die Sonne hervor, wenn sie auf- oder untergeht oder der Nebel, wenn er der Landschaft eine mystische Note verleiht.
In den nächsten drei Wochen - bis zum 24. Februar - sind die fotografischen "Schätze des Frankenwaldes" im Kulmbacher Einkaufszentrum "Fritz" (im Obergeschoss) zu sehen. Anschließend kommt die Aussstellung nach Kronach, der Ort wird von den Veranstaltern noch festgelegt.
Die Bayerische Forstverwaltung in Stadtsteinach, allen voran Dirk Lüders vom AELF und Försterin Anja Mörtelbauer, haben einen Fotowettbewerb ins Leben gerufen. 25 Fotografen sandten ihre persönlichen Eindrücke ein und strengten sich an, ein Waldbild des Jahres zu liefern. Aufgabe war es, die Vielseitigkeit des Frankenwaldes darzustellen und die Schönheit des heimischen Waldes fotografisch festzuhalten.


Aufforderung zum Anschauen

"Dass der Frankenwald sehr schön ist, das zeigen die Bilder alle. Aber die Fotos sollen nicht nur die Schönheit der fränkischen Heimat zeigen, sondern dazu anregen, sich diese wunderbare Landschaft einmal selbst anzuschauen", sagte Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm bei der Ausstellungseröffnung. "Jeder kann diesen Zauber erleben. Man muss nur rausgehen", forderte Schramm die Besucher, die zur Eröffnung der Fotoausstellung gekommen waren, auf. Der Schmölzer Thomas Karger hat mit seiner Nikon den Forstmeistersprung, einen legendären Aussichtspunkt in Stadtsteinach, im Foto festgehalten.
Der Fotowettbewerb ist der Abschluss eines besonderen Jahres: 2017 wurde der Frankenwald vom Bund Deutscher Forstleute zum "Waldgebiet des Jahres" ernannt. Zahlreiche Veranstaltungen fanden statt.


Schau kommt in den Landkreis

Die Ausstellung im Einkaufszentrum "Fritz" ist nur die erste Station, auch im Nachbarlandkreis Kronach sollen die Frankenwaldfotos gezeigt werden. Der Ausstellungsort steht noch nicht fest.