Frederik Schorn wurde bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes neu in den Ortsvorstand kooptiert. Außerdem wurden Vorsitzender Gerhard Schmidt, Frederik Schorn, Anneliese Zapf und Helmut Zier zu Delegierten für die Aufstellungsversammlung zur Europawahl ernannt.
Vorsitzender Gerhard Schmidt ging auf die "Kreuz-Diskussion" ein, bei der man spüre, dass das Kreuz als christliches Symbol anscheinend für manche nicht mehr Teil unserer Kultur sei. Der Minderheitenschutz könne auch übertrieben werden. Umfassende Religionsfreiheit als Beweis für Demokratie gebe es eigentlich nur in christlichen Ländern. Deshalb sei das Kreuz ein Zeichen der Freiheit und des Friedens.
Als Listenkandidatin für die Landtagswahl stellte sich die 24-jährige Jura-Studentin Juliane Demar vor, die vor allem das Thema Digitalisierung voranbringen will. Diese biete für den ländlichen Raum große Chancen. So könnte durch telemedizinische und telepflegerische Angebote Problemen der medizinischen Versorgung entgegengewirkt werden.


Viel Geld für Schulen

Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Günther Geiling, verwies darauf, dass man gerade im Bereich der Bildung große Bauprojekte verwirkliche. Allein für die Sanierung der "Heinrich-Thein-Berufsschule" in Haßfurt und den Neubau des "Friedrich-Rückert-Gymnasiums" in Ebern gehe man von einer Kostensumme von 50 Millionen Euro aus. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Zukunftssicherung der "Haßberg-Kliniken", zumal die stationäre Krankenhausversorgung zu den Pflichtaufgaben des Kreises gehöre. Leider habe man in den letzten Jahren Defizite geschrieben, dieses Schicksal treffe aber viele Krankenhäuser.
Geiling vertrat die Meinung, dass hier auch die Rahmenbedingungen geändert werden müssten, wenn man eine wohnortnahe stationäre Versorgung erhalten wolle. Ein Lichtblick sei dabei das "Bayerische Förderprogramm für Hebammen- und Geburtshilfe". Darüber hinaus sei man dabei, für die beiden Häuser in Haßfurt und Ebern Fortführungsprogramme zu erstellen und umzusetzen. gg