Köln und Bremen legten in der Fußball-Bundesliga vor, Hausen und Weilersbach in der Kreisklasse 2 ER/PEG nach - oder auch nicht, denn beide Kellerpartien endeten torlos. Für Tim Zocher waren es aus Hausener Sicht zwei verlorene Punkte. Erneut konnten sich der 19-Jährige und die Spvgg darauf verlassen, dass die Konkurrenz ebenfalls patzte.

Wie zufrieden sind Sie mit dem 0:0 gegen Weilersbach?
Tim Zocher: Es war von beiden Mannschaften ein schlechtes Spiel. Da wir mehr Anteile und die besseren Torraumszenen hatten, wäre ein Sieg aber drin gewesen. Ähnlich wie Köln, wo ein Stürmer allein vor dem leeren Tor drüber geschossen hat, haben wir zur Zeit einfach die Seuche am Fuß. Da die Konkurrenz bis auf Schlusslicht Willersdorf maximal unentschieden gespielt hat, bleiben wir auf Rang 11. Die Patzer der anderen waren schon häufiger in dieser Saison unser Glück.
Am Samstag kommt es zum Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Baiersdorf II, der am Sonntag gegen Eggolsheim zum ersten Mal Punkte liegen ließ, und dem SV Langensendelbach, der eine blütenweiße Weste, aber eine Partie weniger ausgetragen hat. Interessiert Sie so ein Duell angesichts der Hausener Situation?
Wir schauen selbstverständlich nur auf uns, aber ich persönlich interessiere mich auch für die Tabellenspitze, zumal in Baiersdorf ein paar Hausener spielen. Wir hatten schon mit beiden Teams das Vergnügen, daher tippe ich auf einen knappen Erfolg für den BSV.

Ist der Heynckes-Effekt bei Bayern München angesichts des glanzlosen 1:0 beim Hamburger SV schon verpufft?
Als Hamburg-Fan habe ich auf Schadensbegrenzung gehofft und der HSV hat das ganz ordentlich gemacht. Im DFB-Pokal in Leipzig hat München am Mittwoch die erste richtige Bewährungsprobe, seit Jupp Heynckes als Trainer zurückgekehrt ist. Ich denke aber, dass sich Bayern knapp durchsetzt.

Das Gespräch führte
Daniel Ruppert