Wenigstens sind es keine 40 Gegentore geworden", stellte ein der Fan nach dem Heimspiel der SG Kunstadt/Weidhausen gegen die HSG Freising-Neufahrn fest. Dennoch spricht das Endergebnis von 20:39 eine deutliche Sprache hinsichtlich des Kräfteverhältnisses der beiden Teams zueinander.

SG Kunstadt/Weidhausen -
Freising/Neuf. 20:39 (10:18)

Es war klar, dass der SG als Tabellenletzter im Kampf gegen den heißen Titelanwärter HSG Freising-Neufarn die Rolle des absoluten Außenseiters zukam.
Das zeigte sich ernüchternd bereits in den ersten zwölf Spielminuten, als der SG gerade mal ein Tor gelang, während die Gäste durch die überforderte Abwehr der Gastgeber hindurchmarschierten (1:10). Erst nach 15 Minuten fingen sich die Gastgeberinnen etwas. Beherzt traten vor allem Yvonne Lang und Fabienne Seufert auf. Bis zur 28. Minute verkürzte die SG auf 9:16, doch bis zum Seitenwechsel hatte der Tabellenführer wieder auf 18:10 erhöht.
Die zweite Hälfte bot ein Spiegelbild der ersten. Erneut hatten die SG-Frauen unter ihrer Trainerin Christine Gahn völlig den Faden verloren. Es dauerte geschlagene 10 Minuten, ehe der Heimmannschaft ein weiterer Treffer gelang. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste bereits das 25:10 vorgelegt. Das Spiel trudelte aus, Kunstadt/Weidhausen erzielte nun im Wechsel mit den Gästen wieder schöne Tore, bei denen sich vor allem Marion Held und Yvonne Lang mit präzisen Würfen auszeichneten. Erfreut registrierte man auch den gelungenen Einstand der Jugendlichen Celina Sawatzki (zwei Tore).
Für eine positive Überraschung sorgte derweil die 2. Mannschaft der SG Kunstadt/Weidhausen in der Bezirksoberliga mit dem 20:17-Erfolg beim HC 03 Bamberg.
SG Kunstadt/Weidhausen: Fritz; Kerling, Röschlein (1), Seufert (5/3), Held (4), Hümmer (1), Pitterich, Bauer (1), Pühlhorn, Aust (1), Sawatzki (2), Klihm (2), Werner, Lang (3). kag