"Sauberes Wasser für Oruchinga - oder wie ein Blumentopf Menschen das Leben retten kann" lautet das Motto eines Vortrags, den die Eine-Welt-Gruppe Bad Brückenau für Freitag, 27. Oktober, organisiert. Beginn ist um 19 Uhr in der Georgi- Kurhalle.
Dr. Hans-Otto Wack wird erneut berichten, welche Erfolge, aber auch Herausforderungen nachhaltige Entwicklungshilfe mit sich bringt und nimmt die Zuhörer mit auf eine spannende Reise in den Südwesten Ugandas.


Kleinkinder sterben

Jedes Jahr bringt verunreinigtes Wasser rund 1,5 Millionen Menschen den Tod. Auch im ländlichen Oruchinga Valley, sterben viele Menschen, insbesondere Kleinkinder, an verschmutztem Wasser. Aber nachhaltige Hilfe zu leisten, ist möglich. Dies zeigt seit vielen Jahren der Verein "Wasser für Menschen", der vor Ort zuerst den Bau von Regenwasserzisternen unterstützt, und nun eine Produktionsstätte für Wasserfilter aus Keramik aufgebaut hat. Bereits 2012 hat Hans-Otto Wack bei einem afrikanischen Abend in Bad Brückenau, veranstaltet von der Eine-Welt-Gruppe, von dem Projekt und der Situation berichtet. Er hatte auch einen der vor Ort gebrannten Filter dabei, den man bei erstem Hinschauen zunächst für einen Blumentopf halten mag.


Es hat sich einiges getan

Nun, fünf Jahre später, hat sich einiges getan in Oruchinga. Die Region im Südwesten Ugandas ist geprägt von Ernteausfällen und damit einhergehenden starken Hungersnöten, doch die Produktion der Wasserfilter läuft sehr gut, so dass zumindest die Versorgung mit sauberem Wasser zuverlässiger wird. Die Eine-Welt-Gruppe Bad Brückenau unterstützt das Projekt nach wie vor und hat deshalb den Vortrag anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens organisiert. Der Eintritt ist frei. red