Der Vollblutkabarettist Max Uthoff rüttelt in der ZDF-Sendung "Die Anstalt" an den bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des Landes und füllt dabei in der Nachfolge von Urban Priol und Erwin Pelzig längst deren große Fußstapfen aus. Für seine brandaktuellen, satirischen Einwürfe erhielt Uthoff im letzten Jahr den Deutschen Fernsehpreis.
In Neustadt an der Aisch kann man ihn demnächst live und in Farbe auf der Bühne erleben: Uthoff gastiert mit seinem Programm "Gegendarstellung" am Freitag, 15. Juni, 20 Uhr, in der Neustadthalle am Schloss in der Würzburger Straße 48.
In einer Zeit, in der Günther Jauch ungestraft die Berufsbezeichnung Journalist tragen darf, in der sich das Kapital benimmt wie Rotz am Backen und Hartz IV oft nur die Fortsetzung von "Stirb langsam III" ist, gilt mehr denn je: Wer über den Tellerrand sieht, sieht viel mehr von der schmutzigen Tischdecke, wie die Veranstalter zum Auftritt Uthoffs mitteilen.
Uthoff, Träger des Breiten Kreuzes und des Ordens pour la verité, erzählt demnach seine Sicht der Dinge: Von der Wucht der Behauptung, mörderischen Geschäften, gesellschaftlichem Inzest, Drehzahlmessern, teuflischen Kreisläufen und davon, dass Menschen, die in Schubladen denken, sich schon mal halb aufgeräumt fühlen. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass an diesem Abend Teilnehmer der deutschen Politik Erwähnung finden. Wie immer gilt dabei: die Sprache ist die Waffe des Pazifisten.
Karten für den Auftritt Mas Uthoffs gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in der Region oder über www.adticket.de und www.printcourticket.de. red