Der ASV Sassanfahrt hat vor 40 Jahren mit dem Aufstieg in die Fußball-Landesliga Nord seinen bislang größten sportlichen Erfolg verzeichnet. Die Landesliga war damals die vierthöchste deutsche Klasse.
Die ASV-Mannschaft rekrutierte sich größtenteils aus Eigengewächsen. Dies nimmt die Vereinsführung des jetzigen Bamberger Kreisligisten zum Anlass, am Kirchweihsonntag, 15. Juli, ein Treffen aller damaligen Aktiven und Funktionäre im Sportheim zu veranstalten, sich an die damaligen sportlichen Erfolge im Fußball zu erinnern und so manche Episode aufleben zu lassen. In der Halbzeitpause der Kerwa-Partie der ersten Mannschaft gegen den Nachbarn FC Röbersdorf werden die Spieler und Verantwortlichen gegen 15.45 Uhr dem Publikum vorgestellt. Alle damaligen Aktiven haben ihr Kommen zugesagt.
Spielleiter Josef Seuberth und der Ehrenvorsitzende Manfred Igel waren seinerzeit maßgebliche Kräfte. Letzterer hat als Erster Vorsitzender die Weichen für die Zukunft der "Violetten" gestellt. Nach dem Anlegen des Rasenspielfeldes 1972, der Erstellung des Sportheimes ein Jahr später und dem Einbau der Kegelbahnen 1976 war zwei Jahre später der Landesliga-Aufstieg der Höhepunkt während Igels Amtszeit.
Unvergessen sind die Partien gegen so renommierte Klubs wie VfB 07 Coburg, FC Bayern Hof, die Bayreuther Vereine FC, BSV 98 und BSC Saas sowie die Nachbarduelle gegen SV Hallstadt, 1. FC 01 Bamberg und SC Reichmannsdorf. Im Schnitt kamen zu den Heimspielen des ASV 700 Zuschauer. Nach drei Jahren Landesliga stieg der ASV mit einer 0:3-Niederlage gegen den FC Sand im Entscheidungsspiel in Hallstadt ab.