Johannes Höllein Wer künftig städtebauliche Fördermaßnahmen in den Sanierungsgebieten Stadtkern Ebermannstadt und Altstadtsanierung Breitenbach umsetzen will, bekommt von der Stadt eine Förderfibel an die Hand, in der wichtige Informationen für Eigentümer, Investoren und Sanierungswillige zusammengefasst sind.

Hintergrund ist ein Stadtratsbeschluss aus dem vergangenen Jahr, das kommunale Förderprogramm in diesem Bereich fortzuschreiben. Zweck der Förderungen ist die finanzielle Unterstützung privater Baumaßnahmen, die dem Erhalt und der städtebaulichen Entwicklung der historischen Altstadt von Ebermannstadt und ihres charakteristischen Ortsbildes dienen. Damit Sanierungswillige aber nicht den Überblick verlieren und um ihr Engagement zu unterstützen, erstellte das Zentrenmanagement zusammen mit der Stadtverwaltung die Fibel.

Diese wird ab sofort nicht nur im Rahmen von Eigentümergesprächen ausgehändigt, sondern ist auch im Bauamt und im Büro des Zentrenmanagements erhältlich. Darüber hinaus steht die Broschüre auf den Webseiten der Stadt Ebermannstadt und des Zentrenmanagements zum Download bereit.

"Die Stadtsanierung ist als dynamischer Prozess mit Eigentümern, Nutzern, Planern, und ausführenden Firmen zu verstehen. Sie möchte in Abstimmung mit der Städtebauförderstelle auch in Zukunft dazu beitragen, ortsbildprägende Strukturen in der Stadt zu entwickeln und zu stärken", erklärt Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) in einem Grußwort für die Fibel.

Festakt zur Partnerschaft

Im kommenden Jahr, zu Pfingsten, feiert Ebermannstadt das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit dem französischen Chantonnay und damit auch die inzwischen 24. Mini-Olympiade. Dazu hat sich der Freundeskreis Städtepartnerschaft Gedanken gemacht. Bei einem Festakt auf Burg Feuerstein, der Wiege der Partnerschaft, soll mit geladenen Gästen aus Ebermannstadt und Chantonnay diese Beziehung entsprechend gewürdigt werden. Die Vorsitzende des Freundeskreises, Katja Metschnabl, erläuterte das Programm und die voraussichtlichen Kosten. Die Verwaltung hat sich bereits um eine Förderung dieser Partnerschaftsfeier bemüht. Nach Prüfung der gestellten Anträge ist jedoch nicht nicht mit einer Förderung zu rechnen. Deshalb beschloss der Stadtrat, dass das erstellte Programm für die Festwoche und Mini-Olympiade in der dargestellten Weise veranstaltet werden soll und dafür 45 000 Euro in den Haushaltsplan 2020 einzustellen sind.