Die Bewohner des Kinder- und Jugenddorfs Riedenberg dürfen sich freuen. Bis zum Jahresende wird ihr bisheriger Spielplatz auf dem Außengelände der Einrichtung um einen großen Sandkasten erweitert. Möglich wird das durch die Spende der Spielbank Bad Kissingen.

Kürzlch überreichte Direktorin Marina Klein im Beisein ihrer "Jetonverkäuferinnen und -verkäufer" und Unterstützer einen symbolischen Jeton mit der Spendensumme in Höhe von 4680,81 Euro an Christine Benkert und Stephan Heil, die Erziehungsleiter in der Caritas-Einrichtung sind.

Das Geld hat die Spielbank Bad Kissingen beim Sommerfest eingenommen. "Das ist ein tolles Ergebnis, welches Sie mit dem Verkauf der Glücksjetons erzielt haben. Sie waren sehr gute Verkäufer und haben nicht nachgelassen", lobte Klein ihr Team. Zu diesem gehörten neben Landrat Thomas Bold und seinem Stellvertreter Emil Müller unter anderem auch der Bad Kissinger Oberbürgermeister Kay Blankenburg, der Altbürgermeister von Oberthulba, Gerhard Adam, der parlamentarische Staatssekretär a. D,. Eduard Lintner, der Geschäftsführer der Rhön GmbH, Thorn Plöger, sowie der ehemalige Spielbankdirektor, Otmar Lutz. "Nachdem ich den "Dreh für einen guten Zweck" initiiert habe, ist es mein Kind. Da bin ich selbstver-ständlich jedes Jahr dabei", erklärte er.

2002 hatte Lutz das erste Mal die Glücksjetons für einen guten Zweck verkauft. "Seither kamen bei 17 Veranstaltungen insgesamt rund 53 000 Euro für den guten Zweck zusammen", nennt Marina Klein Zahlen und fügt hinzu: "Heuer erzielten wir das zweitbeste Ergebnis überhaupt. Und, wir konnten den Erlös vom Vorjahr sogar verdoppeln." Ihre "Verkäufer" und Unterstützer, die bei der Jeton-Übergabe dabei waren, quittierten es mit einem anerkennenden Aah. "Das müssen wir nächstes Jahr toppen", sagte Thorn Plöger von der Rhön GmbH, ein anderer schlug vor, den Betrag erneut zu verdoppeln.

"Die Spende von knapp 5000 Euro kommt für uns genau richtig", betonte Christine Benkert. Erst vor kurzem hatte der Kinderrat der Einrichtung vorgeschlagen, das Außengelände um einen großen Sandkasten zu ergänzen, da in dem Kinder- und Jugenddorf mittlerweile viele jüngere Kinder leben. Doch es fehlte schlichtweg das Geld dafür.

Aktuell leben in Riedenberg 67 Kinder, die von insgesamt 90 Mitarbeitern betreut werden. Zwar bekommt die Einrichtung der Caritas für die Unterbringung und Fürsorge der Kinder Gelder von den jeweiligen Jugendämtern. Jedoch müsste man für den Bau eines solchen Sand-kastens eine ganze Zeit sparen. Dank der Spende der Spielbank kann der Wunsch nun recht schnell umgesetzt werden. "Und das Geld reicht auch für ein Sonnensegel", freute sich Christine Benkert. Stephan Heil ergänzt: "Bis zum Jahresende soll der Sandkasten stehen." red