Am Donnerstag, 28. September, singt Sabine van Baaren zum zweiten Mal in der Basilika Marienweiher. Der niederländischen Künstlerin war es bei ihrer Premiere im Frühjahr auf Anhieb gelungen, die Teilnehmer mit ihrem "Meditationskonzert" zu begeistern. Sie versprach damals Monsignore Professor, recht bald wiederzukommen.
Sabine van Baaren versicherte damals, sich in Marienweiher sehr wohl gefühlt zu haben: "Ich habe mich sehr gefreut, meinen Glauben und meine Gaben hier ausdrücken zu dürfen und habe mich besonders getragen gefühlt von einer wunderbaren herzöffnenden Kraft."
Nun ist es soweit: Am 28. September um 19 Uhr kommt sie wieder in die Basilika. Im ersten Teil des Abends wird sie ihrer Stimme "freien Lauf" lassen. Es ist kein Konzert im herkömmlichen Sinne, sondern es handelt sich um einen Heilgesang, der jeden Teilnehmer persönlich erreicht. "Seelengesangabende sind intuitive Heilschwingungen", sagt sie. Die Teilnehmer sind eingeladen, durch die sehr individuelle "Lichtsprache" einen ganz neuen Kontakt zu sich zu finden.


Aus dem Innersten

"Die Töne kommen intuitiv aus ihrem Innersten. Die Teilnehmer dürfen sich auf eine unglaubliche Fülle an Klängen und Kraft freuen - voll von Poesie, Kerzenschein und Herzenswärme - durchdrungen von einem Reigen von unterschiedlichen Lauten, die aus alten Kulturen zu stammen scheinen. Mal klingt es hebräisch, mal wie eine alte Indianersprache, wie ein tibetischer Mönch oder ein ägyptisches Kind", weiß Sigrid Daum, die Sabine van Baaren schon mehrmals erlebt hat.
"Sabine kann diese Sprachen nicht sprechen - sie fließen einfach selbstverständlich in den Raum. Einmal heiter, dann besinnlich, klagend, ja mahnend, dann wieder zärtlich und liebevoll, laden sie ein, sich von ihnen wiegen zu lassen, zu träumen, den Kopf auszuschalten und die Seele baumeln zu lassen."
Im zweiten Teil begleitete sich Sabina van Baaren selbst am Keyboard und mit einem behutsamen Übergang zu ihren selbst komponierten Mantren und Songs, die sie vor allem bei den ersten Stücken immer wieder mit Improvisationen anreichern wird. "Meine Lieder kreisen um die Themen Frieden und Liebe - im Mittelpunkt immer Maria, die Patronin der Basilika."
Pater Witalis, der den Abend im Frühjahr in guter Erinnerung hat, freut sich auf den neuerlichen Auftritt: "Ich wundere mich über die Fülle dieser besonderen Marienlieder."
"Alle meine Lieder entstehen aus Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens und auf der Suche nach meinem persönlichen Weg gemacht habe", so die Künstlerin. "Zum Beispiel entstand der Song ,In my arms again' aus einem Moment, in dem ich das starke Gefühl hatte, dass mich Maria schützend umarmt hat."


Alte Heilmethode

Der sehr persönliche Höhepunkt des Konzertes - "One day I'll know" beschreibt eine universelle alte Heilmethode. Seit über 17 Jahren arbeitet die in Köln lebende Sängerin auch als spirituelle Heilerin und hat dazu eine eigene Methode entwickelt. Als wichtigstes Instrument dient ihr dabei die Stimme: "Mein Gesang, der aus dem Moment entsteht, ist archaisch und die Worte spiritueller Ursprache laden auf eine Reise tief ins Innere Ihres Selbst ein. Mein Gesang soll die Teilnehmer sanft berühren, ihnen Kraft geben, Mut machen. Er ist eine ganz besondere Art der Berührung."