Als Tabellen-Zehnter der Landesliga Nord erreichten die Radballer Michael Schmittdorsch und Georg Porzel vom RVC Steinwiesen die Relegationsrunde. Bei diesem Wettbewerb im unterfränkischen Rottendorf blieben die beiden Rodachtaler in ihren fünf Begegnungen ungeschlagen, wurden Erster und bleiben somit weiterhin in der Landesliga Nord.

RVC Steinwiesen III - RVC Burgkunstadt II 5:4

Im Treffen der beiden oberfränkischen Teams entwickelte sich ein turbulentes und ausgeglichenes Spiel. Bereits bis zur Pause waren sechs Treffer gefallen (3:3). Nach dem Wiederanpfiff war Steinwiesen bemüht, den ersten Dreier einzufahren. Mit dem fünften Treffer kurz vor dem Abpfiff gelang dies auch.

RVC Steinwiesen III - Soli Eisenbühl I 2:2

Gegen die Mannschaft aus dem Landkreis Hof dominierten Schmittdorsch und Porzel zwar weitgehend, doch aufgrund mangelnder Chancenverwertung stand es kurz vor der Halbzeit nur 1:0. Als die beiden RVCler mit einem Freistoß zu ihren Gunsten rechneten, entschied der Schiedsrichter gegen Steinwiesen. Eisenbühl nahm das Geschenk dankend an und glich zum 1:1 aus. In der zweiten Halbzeit übernahmen die Concorden wieder das Geschehen. Das 2:1 war die logische Konsequenz. Doch kurz vor dem Abpfiff nutzte die Formation aus dem Ortsteil der Gemeinde Berg einen Abspielfehler aus und schob den Ball zum 2:2 ins leere Torgehäuse.

RVC Steinwiesen III - Soli Eisenbühl II 5:2

Gegen die zweite Mannschaft von Eisenbühl lief es zunächst recht zäh (Halbzeitstand 2:2). Ein sicher verwandelter Strafstoß durch Schmittdorsch läutete aber die Wende ein.

RVC Steinwiesen III - RVG Niedernberg 9:1

Gegen den späteren Tabellenletzten zeigten die Frankenwälder eine souveräne Vorstellung. Den 5:1-Halbzeitstand bauten sie noch auf 9:1 aus.

RVC Steinwiesen III - TSV Rottendorf II 5:5

In der letzten Partie ging es um den Tagessieg. Die Rodachtaler erwischten einen optimalen Start und gingen frühzeitig in Führung. Dieses 1:0 verlieh die nötige Sicherheit und durch zwei weitere durchdachte Spielzüge war das 3:0 fällig. Mit 4:1 ging es in die zweite Halbzeit. Doch plötzlich war Rottendorf am Drücker und verkürzte innerhalb einer Minute auf 4:3. Als Steinwiesen 5:3 führte, stand es im Gegenzug nur noch 5:4. Zehn Sekunden vor Schluss verwandelten die Würzburger Vorstädter einen Eckstoß zum 5:5. Doch dieser eine Punkt reichte Steinwiesen zum ersten Platz, da die Concorden das bessere Torverhältnis aufwiesen. hf