Die Radballer Markus Michel und Sebastian Rehmet vom RV Concordia Steinwiesen gehören auch in der nächsten Spielzeit der 2. Bundesliga. Dort gehen sie dann bereits in ihre siebte Zweitligasaison in Folge. Am letzten Spieltag in Halle (Saale) gewannen sie zwei von vier Begegnungen und spielten einmal Remis. Diese sieben Zähler reichten zum sicheren achten Tabellenplatz in dem Zwölfer-Teilnehmerfeld.

RVC Steinwiesen - RSV Sangerhausen II 1:0 (1:0)

Das Team aus Sachsen-Anhalt war noch nicht auf der gesicherten Seite und musste deshalb noch Punkte gegen den Abstieg sammeln. In der über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung kam es kaum zu Torchancen. Die wenigen zu Ende gespielten Angriffe entschärften die beiden guten Torsteher. Lediglich einen Angriff brachte Steinwiesen im gegnerischen Torgehäuse unter.

RVC Steinwiesen - Post-SV Magdeburg 3:4 (1:2)

Gegen Magdeburg begann die Partie wie schon so oft in dieser Saison: mit einem Rückstand in der ersten Minute. Somit waren die Frankenwälder gezwungen, das Spiel zu machen. Allerdings zeigten sich hierbei vermehrt Schwächen auf.

Nach einem Konter stand es 0:2. Hoffnung keimte auf, als Sebastian Rehmet nach einer starken Einzelleistung noch vor der Pause den Anschlusstreffer markierte.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild, wie im ersten Teil. Durch Fehler im eigenen Angriff erzielte die Mannschaft aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts zwei weitere leichte Treffer. Die Concorden markierten zwar auch noch zwei Tore, jedoch reichten diese zu nichts Zählbarem mehr.

RVC Steinwiesen - Reideburger SV 3:2 (1:1)

Gegen den späteren Meister zeigten die Rodachtaler eine starke Leistung und waren von Anfang an auf Augenhöhe. Reideburg war die Nervosität anzumerken, denn es zählte jeder Punkt im Meisterschaftsrennen. Nachdem Markus Michel einen Angriff abgefangen hatte, war die 1:0-Führung fällig. Einen schnellen Angriff des Duos aus dem Stadtteil von Halle konnte Sebastian Rehmet nur noch ins eigene Tor ablenken.

In der zweiten Hälfte verteidigte Michel engagiert und dieses mal klappte es auch im Angriff. Die Folge daraus war der 3:1-Vorsprung. Nun versuchte Reideburg, das Geschehen an sich zu reißen. Doch die Frankenwälder zeigten sich abwehrstark und ließen nur noch einen Treffer zu.

Durch diesen Sieg hatte Steinwiesen den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher gebracht. Da der Zweitplatzierte Sangerhausen in seinem letzten Spiel patzte, konnten die Gastgeber diese Niederlage im Meisterschaftskampf noch wegstecken und den Titelgewinn feiern. RSV Steinwiesen - VfH Mücheln 3:3 (1:1)

Das letzte Saisonspiel hatte nur noch statistische Bedeutung. Nichtsdestotrotz wollte Steinwiesen einen versöhnlichen Abschluss und spielte von Anfang an auf Angriff. Eine dieser Aktionen führte zum 1:0. Ein Vier-Meter-Strafstoß ergab den Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel erzielten die Concorden nach sehenswerten Angriffen die 3:1-Führung. Durch zwei diskussionswürdige Strafstöße schaffte Mücheln noch den glücklichen 3:3-Endstand.