Zwar waren die Schneefälle vom Vortag längst blauem Himmel und Sonnenschein gewichen, trotzdem zeigte das Thermometer lediglich drei Grad, als die Gruppe beim DAV-Trailrun in der Rhön um 11 Uhr an der Kissinger Hütte startete. Die Schneereste und der aufgeweichte Boden machten den ersten steilen Abstieg auf schmalen Pfaden zwar technisch anspruchsvoller, aber auch "noch mal einen Tick interessanter", wie einer der Teilnehmer feststellte.

Nach knapp zwei Kilometern passierten die Sieben Langenleiten, wurden dann aber direkt beim Sportplatz am Ortseingang von ihrem Leiter Florian Neuland wieder in den Wald geführt. Über weiche Böden ging es nun bergauf. Schmale Brücken führten über Bachläufe, durch ein so dichtes und dunkles Waldstück, dass die Sportler fast eine Stirnlampe vermissten und weiter zum Guckaspass. Von dort aus zog sich der Weg nochmals deutlich steiler nach oben in Richtung Ausgangspunkt Kissinger Hütte.Nach 360 Höhenmetern und exakt elf Kilometern erreichte die Gruppe ihr Ziel.

Dass es auch eine 5. Auflage des Trailruns geben wird steht fest. Der Termin wird etwa vier Wochen vorher auf der Website des Vereins (www.dav-kg.de) bekanntgegeben. red