Der Haushalt 2019 und die Finanzplanung 2018 bis 2022, die Kämmerer Jörg Hausam dem Gemeinderat vorlegte, wurden einstimmig verabschiedet. Der Haushalts- und Finanzausschuss hat dem Gemeinderat die Zustimmung, nach einigen Änderungen und Ergänzungswünschen empfohlen.

Der Gesamthaushalt 2019 schließt in Einnahmen und Ausgaben mit insgesamt 6 853 800 Euro ab, davon entfallen auf den Vermögenshaushalt 2 370 000 Euro und auf den Verwaltungshaushalt 4 483 800 Euro. Wie der Kämmerer erläuterte, geht er in den Finanzplanungsjahren 2020 bis 2022 jeweils von einem Verwaltungshaushaltsvolumen von knapp 4,9 Millionen aus.

Im gesamten Finanzplanungszeitraum können Hausam zufolge aus den Überschüssen vom Verwaltungshaushalt dem Vermögenshaushalt positive Zuführungen zur Verfügung gestellt werden. Zum 1. Januar 2019 betrug die allgemeine Rücklage rund 4,4 Millionen Euro, abzüglich einer geplanten Entnahme aus den Rücklagen von rund 1,2 Millionen Euro. Ende 2019 rechnet der Kämmerer mit einer voraussichtlichen Rücklage in Höhe von 3,2 Millionen Euro.

Die Rücklagenentnahme wird notwendig für Erschließungsmaßnahmen im Baugebiet 15 und für Sanierungsmaßnahmen in der Bergstraße. Außerdem wurde eine halbe Million Euro als Vorratsmittel für Grunderwerb im Haushalt eingestellt. Schließt der Vermögenshaushalt 2019 mit 2 370 000 Millionen Euro ab, so waren es im Vorjahr noch rund 1,8 Millionen Euro.

Nach Vorstellung des Haushaltes durch den Kämmerer beschloss der Gemeinderat einstimmig die Haushaltssatzung 2019 und den Haushaltsplan 2019, ebenso die Finanzplanung für die Jahre 2018 bis 2022.