Beim Reformationsgottesdienst in der Kirche in Züntersbach wurden auch ausscheidende Kirchenvorstandsmitglieder und Maria Maikranz aus ihrem Amt als Lektorin von Pfarrerin Sara Wehowsky verabschiedet.

Zwei Schwerpunkte hatte der Gottesdienst. Zum einen gab es eine Dialogpredigt, die von Lektor Alexander Glück und Pfarrerin Sara Wehowsky gehalten wurde zum Thema "Allein Christus". Die Predigenden tauschten Gedanken darüber aus, was es heißt, sich alleine an Christus zu orientieren. Zum anderen wurden die Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen verabschiedet, die am Ende dieser Wahlperiode aus ihrem Amt ausscheiden. Pfarrerin Wehowsky würdigte dies, indem sie die jeweiligen besonderen Gaben erwähnte, die die Einzelnen mit viel Engagement eingebracht hatten.

Maria Maikranz wurde aus ihrem Lektorinnenamt verabschiedet. 15 Jahre lang hat sie in der hiesigen Gemeinde und darüber hinaus Gottesdienste geleitet.

Marianne Eichholz und Ilka Ryll haben sechs Jahre im Kirchenvorstand mitgewirkt. Erstere setzte sich für die Organisation und Betreuung des Konzerts mit Oswald Sattler zum Kirchenjubiläum in Oberzell ein, Letztere leitete zusammen mit anderen Ehrenamtlichen den Kindergottesdienst.

Dankmedaille überreicht

Ab zwölf Jahren Dienst wurden die Kirchenvorstehenden mit der Dankmedaille der evangelischen Landeskirche von Kurhessen Waldeck geehrt. Maritta Richter war zwölf Jahre im Kirchenvorstand, hat in den Sitzungen das Protokoll geschrieben und sich bei der Organisation von Festen engagiert.

18 Jahre waren im Kirchenvorstand: Udo Appelt, welcher sich besonders für die Renovierung der Kirche Züntersbach eingesetzt hat, Christiane Baier, die sich ebenfalls bei der Organisation von Festen eingebracht hat, Werner Fehl, welcher der Experte für den Friedhof in Oberzell war, Sonja Heil, die lange Jahre Kirchenrechnerin und Verbindungsfrau zu den Chören war und Anette Klabouch, welche im Friedhofsausschuss und bei der Organisation von Festen mitgeholfen hat.

24 Jahre engagiert

Ebenfalls half Karin Frischkorn bei der Organisation von Festen. Außerdem sorgte sie für die Taufäpfel. Ihr wurde eine ganz besondere Auszeichnung zuteil. Denn 24 Jahre, also vier Wahlperioden lang, hat sie sich im Kirchenvorstand für die Gemeinde eingesetzt. Dafür erhielt sie von der Landeskirche die Maria-Magdalena-Medaille. red