Zur Mitgliederversammlung der IG "interesSAND" begrüßte Vorsitzender Peter Rosen zahlreiche Mitglieder des Bürgervereins im Sand. Markus Schäfer vom Straßenmanagement informierte über die Veranstaltungen und Projekte des vergangenen Jahres. Insgesamt zog Schäfer eine sehr positive Bilanz.

Die regelmäßigen Veranstaltungen und Projekte der IG wie der Adventsmarkt, die Flohmärkte, die fränkischen Volxtanzabende, das Fête de la musique und das Sandblatt hätten sich im Stadtteil etabliert. An ihnen will der Verein trotz sinkender Zuschüsse festhalten. Auch die erstmals veranstaltete Orgelkonzertreihe in St. Elisabeth wurde gut angenommen und soll 2019 wieder stattfinden.

Ein Highlight des Jahres war die Exkursion ins Dreiländereck nach Aachen, Maastricht und Köln, bei der die Teilnehmer viel über die Aufwertung historischer Altstädte und insbesondere über die Umnutzung von Kirchen erfuhren. 2019 steht eine Exkursion nach Mannheim und Heidelberg auf dem Programm. Beide Städte haben Probleme mit nächtlichem Lärm in Kneipenvierteln und arbeiten an unterschiedlichen Lösungen.

Im Herbst 2019 ist ein Workshop zum Thema Overtourism in Bamberg geplant, der gemeinsam mit der Universität Bamberg und dem Verein SRL veranstaltet werden soll.

Die gute Zusammenarbeit zwischen IG "interesSAND" und Bürgerverein soll fortgesetzt werden. Erstmals ist auch ein gemeinsames Sommerfest beider Vereine im Grünhundsbrunnen geplant. In beiden Vereinen besteht zudem Einigkeit darüber, dass die IG "interesSAND" auch nach Ablauf der Förderung weiterbestehen soll. Ziel ist es dabei, die Kooperation weiter zu intensivieren.

Die finanzielle Lage des Vereins ist trotz der in den letzten Jahren reduzierten Förderung durchaus positiv. Die sinkenden Zuschüsse der Städtebauförderung werden durch eine weitere Reduzierung der Stundenzahl des Straßenmanagements weitgehend kompensiert.

Nachdem Stefan Mayer-Brandis auf eine erneute Kandidatur verzichtete, erklärte sich Cäcilie Neubauer bereit, für den Vorstand zu kandidieren. Der lokale Vorstand, bestehend aus Peter Rosen, Cäcilie Neubauer, Ralph Dietlein und Harald Spitzner, wurde bei drei Enthaltungen gewählt. Die Wiederwahl der Kassenprüfer Peter Geier und Gerhard Eberhardt erfolgte einstimmig.

Der Vorstand der IG stellte abschließend klar, dass er sich beim Oberbürgermeister Andreas Starke dafür einsetzen werde, dass die vier städtischen Vertreter im Vorstand des privat-öffentlichen Vereins auch nach Ablauf der Förderung Ende 2020 den Verein begleiten. red