Er war ein Hauptvertreter der "Romantischen Medizin" um 1800, der ärztliche Praxis mit naturphilosophischer Theorie verband. Natur und Geist sah er als Einheit: Andreas Röschlaub war einer der einflussreichsten und zugleich umstrittensten deutschen Ärzte seiner Zeit - nicht zuletzt, weil er sich mit neuartigen Ideen abseits der traditionellen Schulmedizin befasste. Anlässlich seines 250. Geburtstags erinnert eine öffentliche Festveranstaltung an sein Wirken und seine Karriere an der Universität Bamberg, an der es bis zum Jahr 1803 eine Medizinische Fakultät gab. Interessierte sind am heutigen Montag um 17 Uhr in den Raum U7/01.05, An der Universität 7, eingeladen. Aus Anlass des Jubiläums recherchierte eine Gruppe von Forschern um Prof. Mark Häberlein, Lehrstuhl für Neuere Geschichte unter Einbeziehung der Landesgeschichte an der Universität Bamberg, und Margrit Prussat, Universitätsarchiv, in alten Urkunden, Akten und wissenschaftlichen Publikationen. red