Rund 120 Kräfte von Feuerwehren, Bayerischem Roten Kreuz und Polizei haben unlängst an einer Einsatzübung auf dem Werksgelände von Schaeffler in Höchstadt teilgenommen. Ziel der Übung war, die Zusammenarbeit im Ernstfall zu proben, heißt es in einer Pressemitteilung von Schaeffler. Um 14 Uhr ging der Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr in Höchstadt ein, die Wehren aus Gremsdorf und Adelsdorf sowie die Werkfeuerwehr von Schaeffler Herzogenaurach wurden gleich danach alarmiert.

Am Einsatzort im Schaeffler-Werk Höchstadt angekommen, zeigte sich folgende Lage: Durch einen Defekt sind Gebäudeteile und die Fassade einer Halle in Brand geraten, eine CO2 -Löschanlage hat automatisch ausgelöst und im Gebäude befinden sich noch Personen. Nun galt es, koordiniert vorzugehen: Der Brand an der Fassade musste gelöscht werden, aus dem Produktionsbereichen und Büros mussten Mitarbeiter evakuiert werden. Das Übungsszenario hielt auch zwei besondere Herausforderungen bereit. In einem Aufzug saßen Personen fest und es gab einen Vermissten in einem Bereich, der nur mit Atemschutz zu betreten war.

Während 20 Schaeffler-Mitarbeiter als Statisten für die Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen dienten, kam dort, wo der Brand bereits vom CO2 gelöscht war, eine Übungspuppe zum Einsatz. Gegen 16.30 Uhr war die Übung beendet. Einsatzleiter Benjamin Obexer von der Freiwilligen Feuerwehr Höchstadt zog ein positives Fazit: "Das Zusammenspiel der beteiligten Kräfte der verschiedenen Organisationen hat sehr gut geklappt. Man hat gesehen, dass wir für den Ernstfall gut vorbereitet wären." red