Der Caritasverband für den Landkreis Kronach besteht seit 40 Jahren. Im Rahmen des Jubiläumsjahres fand ein Krankensalbungs-Gottesdienst in Zeyern statt. Eingeladen hatten Regionaldekan Thomas Teuchgräber, die Caritas-Sozialstation Steinwiesen und der Pfarrgemeinderat Zeyern.

Die Sozialstation bot den Fahrdienst zur Kirche an, der gerne angenommen wurde. Zahlreiche Senioren kamen zum Gottesdienst, um in der Pfarrkirche St. Leonhard das Sakrament der Stärkung zu empfangen. Regionaldekan Thomas Teuchgräber begrüßte alle herzlich - insbesondere den neu geweihten Diakon Markus Grasser sowie die neue Pastoralreferentin für den Seelsorgebereich Kronach, Sarah-Maria Röck-Damschen, die den Gottesdienst mitfeierten. In seiner Predigt erklärte der Regionaldekan, wie gut es doch passe, dass der am 22. September geweihte Diakon Markus Grasser seinen ersten Gottesdienst als Diakon im Seelsorgebereich Kronach in Zeyern mit den Kranken feiere und dabei das erste Mal freudig das Evangelium verkünde. So verspreche ein Diakon bei seiner Weihe, sich sein Leben lang um die Armen, Kranken und Bedürftigen zu kümmern. Er dankte den Mitarbeitern der Sozialstation Steinwiesen, diesen kirchlichen Grundvollzug des Dienens für die Kranken und Schwachen in ihrem Beruf umzusetzen. Hierfür sprach er ihnen seinen tiefsten Respekt und größte Anerkennung aus.

Die Gottesdienstbesucher bestärkte der Pfarrer mit guten Worten, um die Lasten des Alltags und des Älterwerdens besser tragen zu können und spendete ihnen das Sakrament der Krankensalbung.

Die Leitung der Sozialstation, Brigitte Wunder, sowie Mitarbeiter der Caritas-Sozialstation Steinwiesen trugen die Fürbitten vor sowie die Anrufungen besonders bei Krankheit, die bei der täglichen Sakramentsprozession in Lourdes gebetet werden.

Anschließend ging es in den herbstlich geschmückten Pfarrsaal, wo von Beate Kotschenreuther mit dem Pfarrcaritasteam schon alles für ein gemütliches Kaffeetrinken gerichtet war. Viele glückliche Gesichter und strahlende Augen waren zu sehen. Alle Anwesenden freuten sich sehr, mal wieder zusammenzukommen und sich auszutauschen zu können, wenn sich ihre Wege aufgrund des Alters vielleicht schon ein wenig getrennt hatten. Auch die Helfer freuten sich sehr über die rundum gelungene Feier und darüber, ihren Mitmenschen eine Freude bereitet zu haben. hs