Eine Busfahrt nach England initiierte der Oldtimer- Stammtisch Kulmbach. Oldtimerfreunde, unter anderem aus München, Nürnberg, Bamberg, Coburg und Bad Hersfeld, folgten dem Ruf des OSK, und so war schon die Anreise mit Leo's Adventure Tours aus Stadtsteinach bei interessanten Gesprächen sehr kurzweilig.
Nach einer Übernachtung in Brügge, wo eine Stadtführung auf dem Programm stand, ging es von Calais mit der Fähre auf die Insel mit Ziel Southampton.


Kleines, feines Museum

Bereits auf der Fahrt machte der Bus einen Zwischenstopp in Weybridge beim Brookland-Museum.
Von der ehemaligen Rennstrecke mit ihrer gefürchteten Steilkurve sind natürlich nur noch Fragmente vorhanden, aber das Museum ist mit "klein und fein" treffend beschrieben.
Von Southampton ist es nur ein Katzensprung in den New Forest, wo das erste Highlight wartete. Der große Autojumble in Beaulieu, einer der größten Teilemärkte in Europa mit über 2000 Ausstellungsständen mitten im Park von Lord Montagu's Anwesen.


Cornwalls raue Landschaft

Es folgten vier Tage Cornwall mit Anreise über Dartmoor, bekannt nicht nur wegen seines berüchtigten Gefängnisses, sondern auch wegen der wunderschönen, rauen Landschaft. Cornwall ohne Tintagel, Lost Gardens of Heligan oder Eden Projekt ist nicht denkbar, deshalb waren das auch einige der Pflichtpunkte.


Besuch in Bath

Auf der Hinfahrt zum zweiten Höhepunkt der Reise, nämlich Goodwood, legten die Oldtimerfreunde noch einen Stopp in Bath ein, wo ihnen bei einer Führung sowohl die Entstehungsgeschichte als auch die wunderschöne Architektur dieser Stadt nähergebracht wurde.
Goodwood Revival - auf dieses hatten alle gewartet, und sie wurden nicht enttäuscht. Zwei Tage Oldtimerfahrzeuge auf der Rennstrecke, Schlendern mitten durch das Fahrerlager, zig Aussteller mit Fahrzeugen, Zubehör, Klamotten und Tausende von Besuchern, die - zeitgenössisch gekleidet - an dem Schauspiel Goodwood teilnahmen - ein einmaliges Erlebnis, da schlägt das Herz jedes Oldtimer-Fans höher.
Die Rückfahrt erfolgte über Brüssel nach Franken. Einige Oldtimerfreunde erkundigten sich bereits nach der Möglichkeit, diese Reise einmal zu wiederholen. Walter Schaller