Eine Futterkrippe steht im Wald am Burgstein bei Leutenbach. Grundsätzlich soll dort nur in Notzeiten gefüttert werden, sagt Jagdpächter Helmut Nowak: "Rehe verhungern bei uns nicht. Sie sind auf den Winter eingestellt und haben sich eine gute Fettschicht angefressen, wenn auch die Felder im Herbst leider komplett geleert werden." Im Winter hat das Reh auch eine sogennante Ei-Ruhe. Die Befruchtung findet im Juni statt.


Ablenken mit Futter

Erst Anfang Februar wächst die Frucht weiter. Das hilft leichter über den Winter. Damit sie nicht so an Hölzern nagen, versucht der Heger sie abzulenken. Dazu werden in geringen Mengen frische Apfeltrester oder Gerste gefüttert, was gegen Verbiss helfen soll. Das gelte auch für die Hasen, die sonst auch bevorzugt Schnitthölzer fressen.
Im Obstgarten gehen sie sonst auch an junge Bäume, was nicht so gern gesehen ist. Hasen tun sich aber auch schwer, wenn bei tiefem Schnee der Boden gefroren ist.