Auch freilebenden Tieren wie Rehen macht die Trockenheit zu schaffen. Das macht sich vor allem auf den Jura-Hochflächen bemerkbar. Die Rehe sind fast am Verdursten, da wegen der hohen Temperaturen während der Nacht und des trockenen Ostwindes auch der dringend notwendige Tau ausbleibt. Deshalb kamen jüngst häufiger Rehe von den Höhen im Ziegenfelder Tal herunter an die Weismain. Zwischen Wald und Bach verläuft jedoch die Straße, und daher kommt es verstärkt zu Unfällen; in den letzten Tagen sind hier schon vier Rehböcke zu Tode gekommen. Es ist nämlich gerade auch noch Brunftzeit. Jäger haben schon Wasserstellen angelegt, die aber erst von den Tieren gefunden werden müssen. Vor diesem Hintergrund gilt gerade jetzt der Appell an die Autofahrer, mehr Vorsicht walten zu lassen und nicht nur nachts, sondern auch tagsüber langsamer zu fahren.