Die Gesamtkostenabrechnung für die Erweiterung der Großenseebacher Grundschule lag jetzt dem Gemeinderat vor. Die Baumaßnahme schließt mit Gesamtkosten von 518 060,81 Euro ab. Damit wird die Kostenberechnung des Architekten in Höhe von 582 502 Euro deutlich unterschritten.

Allerdings sind die Herstellungsbeiträge für Wasser und Kanal mit einer voraussichtlichen Kostensumme in Höhe von rund 3200 Euro noch nicht enthalten. Ebenfalls noch nicht enthalten sind die Honorarschlusszahlungen an das Büro Dess + Falk mit einer Summe von 5610 Euro. Auch unter Berücksichtigung dieser noch ausstehenden Zahlung liege die Honorargesamtsumme betragsmäßig nahe der Auftragssumme, merkte Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW) an.

Für die Baumaßnahme wurden auf der Grundlage der zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von 493 121 Euro Zuwendungen in Höhe von 271 000 Euro in Aussicht gestellt. Davon ist bisher ein Teilbetrag in Höhe von 185 000 Euro ausbezahlt. Der Restbetrag folgt nach Vorlage und Prüfung des Verwendungsnachweises. Wie der Bürgermeister erklärte, sind in der Kostenaufstellung auch die Kosten von 17 000 Euro, die durch den fehlerhaften Meterriss und den dadurch bedingten Aus- und Wiedereinbau des Estrichbelages angefallen waren, noch nicht enthalten. Die Gemeinde hat deswegen 13 900 Euro einbehalten und setzt sich mit der Baumeisterfirma vor Gericht auseinander. sae