Wiedergutmachung ist angesagt, wenn die Frauen der SG Kunstadt-Weidhausen am Sonntag (14.30 Uhr, Mainfeldhalle Michelau) gegen die HSG Mainfranken antreten. Die HSGlerinnen rechnen sich beim Landesliga-Schlusslicht zwei Punkte aus, mit denen sie ins obere Tabellendrittel vorstoßen könnten. Die SG selbst will jedoch ihre 15:43-Klatsche gegen den Tabellenzweiten MTV Staden verdauen und die Fans mit einer ansprechenden Leistung versöhnen.
Die zuletzt gezeigte Leistung kann nicht als Maßstab für das Leistungsvermögen der Mannschaft herangezogen werden. Allerdings wird der Glaube an die eigene Unzulänglichkeit allmählich zur selbst erfüllenden Prophezeiung.
Es ist ein Teufelskreis, aus dem man nur mit einem unerwarteten Erfolg ausbrechen kann. Ein Heimsieg wäre jedenfalls Balsam auf die Seele für Trainerin Christine Gahn und ihr Team.
Manche Spielerin wünscht sich insgeheim ein baldiges Saisonende herbei. Doch noch sind sechs Begegnungen zu absolvieren. Es geht dabei vor allem darum, nicht völlig die Selbstachtung zu verlieren. Was ist zu tun, um sich erhobenen Hauptes aus der Landesliga zu verabschieden? Zunächst gilt es, alle Kräfte innerhalb der Mannschaft zu bündeln. Das fängt beim Einsatz jedes Einzelnen an und zeigt sich in der Trainingsbeteiligung und am Kampfeswillen im Spiel.
Niemand erwartet ein Wunder und mehrere Siege. Mit dieser Vorgabe kann man unbelastet aufspielen und vielleicht sogar darauf hoffen, dass ein Gegner den Tabellenletzten unterschätzt.
Dazu hilft natürlich, die uneingeschränkte Unterstützung durch die Fans. "Wir glauben an euch", muss die Botschaft lauten, gemäß der englischen Fußball-Hymne "You never walk alone".


"Zweite" beim HSV Hochfranken

Die Reserve der Spielgemeinschaft tritt in der Bezirksoberliga am Samstag (16 Uhr) beim HSV Hochfranken an. Dort besitzt die SG Kunstadt-Weidhausen II allerdings nur eine Außenseiterchance. Nicht anders ergeht es dem mit der SG punktgleichen HC Creußen (6:22), der vor eigenem Publikum die Reserve der Haspo Bayreuth empfängt. kag