Am morgigen Dienstag ist ab 18 Uhr der junge Heimatforscher Adrian Roßner im Großenhüler Dorfhaus zu Gast. Auf Einladung des Dorfvereins klärt der 29-Jährige in seinem Vortrag "Rauhnächte" über den Aberglauben und das Brauchtum während der bevorstehenden Feiertage auf. Denn den zwölf Tagen und Nächten zwischen Weihnachten und 6. Januar wird besondere Bedeutung zugemessen. Für viele, die sich früher in den "Rockenstuben" versammelten, spielten sich, in Nebel und Dunkelheit verborgen, immer wieder unerklärliche Dinge ab, die man durch Geister und Spukgestalten zu deuten versuchte. Insbesondere in den Raunächten soll dieses unheimliche Treiben besonders große Ausmaße angenommen haben. Der Eintritt ist frei. red