Die Sanierung des Rathauses in Fölschnitz kommt nicht so zum Abschluss, wie es sich Bürgermeister Stephan Heckel-Michel (CSU) und der Gemeinderat vorgestellt haben. Je nach Witterung wird damit gerechnet, dass die Arbeiten im März dieses Jahres nun endgültig abgeschlossen sind - ursprünglich sollte die Renovierung im vergangenen Herbst beendet sein. Gemeinderat Willi Kolb (SPD) übte Kritik am schleppenden Vorgang der Arbeiten. Gemeinderat Klaus Wollnik (CSU) verwies als selbstständiger Handwerksmeister auf die derzeitige Hochphase der Baukonjunktur und die Schwierigkeit der Firmen, geeignetes Fachpersonal zu bekommen.

Klar ist auch, dass sich die Baukosten verteuern werden. Bürgermeister Heckel-Michel rechnet mit Gesamtkosten von rund 400 000 Euro, das sind rund 80 000 Euro mehr als geplant. Die Mehrkosten sind aber mit dem Einbau eines neuen Fußbodens im Dachgeschoss und der Erneuerung der Stützmauer mit Beton-Winkelelementen begründet und wurden auch vom Gemeinderat so "abgesegnet".

Die "Ködnitzer Nachrichten" werden auch in diesem Jahr fortgeführt. Bürgermeister Stephan Heckel-Michel bezifferte die Kosten für vier Ausgaben im Jahr auf 3500 Euro, die sich durch die Abonnements mit freiwilligen Beiträgen und Anzeigen finanzieren. Bürgermeister Heckel-Michel dankte vor allem den Firmen, die mit ihren Anzeigen zu einem großen Teil der Kostendeckung beitragen.

Zustimmung fand auch der Grundsatzbeschluss, Kinderfeuerwehren in die gemeindliche Einrichtung der Feuerwehr aufzunehmen. Konkret liege derzeit noch kein Antrag vor.

Bürgermeister Stephan Heckel-Michel gab noch bekannt, dass der Entwässerungsgraben am Trainingsplatz des TSV Ködnitz eingewachsen ist und schlecht abläuft. Hier wolle man zusammen mit den Grundstückseigentümern und dem Landratsamt für Abhilfe sorgen. Rei.