Leuchtende Rangers-Gsichdla haben die Kinder in früheren Jahrzehnten auch in der Bamberger Gärtnerei alljährlich während der herbstlichen Erntezeit geschnitzt. Abends wurden die Rüben-Fratzen mit angezündeten Kerzen auf Zaunpfosten oder Haustreppen zum Leuchten gebracht. Vom kommerzialisierten Halloween-Spuk hatte man bis vor 40, 50 Jahren noch keine Ahnung und Kürbisse waren zu wertvoll zum Schnitzen. Die billigen Futterrüben-Gesichter halten ein paar Wochen und sind dann an die Viecher, die Ochsen und Kühe der Gärtner, verfüttert worden.
Jetzt sind die Rangers vom "Baumfeld" des Gärtner- und Häckermuseums geerntet und können im Museum zum Selberschnitzen erstanden werden. Vielleicht leuchten ja die Bamberger Straßen in den nächsten Wochen wie früher von den Rangers-Gsichdla.
Das Gärtner- und Häckermuseum hat heuer bis zum Ende der Herbstferien am 5. November geöffnet. red