"Laufen für die, die nicht laufen können." Das ist das Motto eines weltumspannenden Charity-Laufs mit mehr als 102 000 Läufern sowie Rollstuhlfahrern in 66 Ländern. Rainer Hofmann von der LG Veitenstein war bei diesem außergewöhnlichen Laufevent, dem "Wings for Life World Run" in München, dabei. Alle Teilnehmer starten weltweit zur gleichen Zeit, in München war das Punkt 13 Uhr im Olympiapark der Fall.
Eine fixe Distanz gibt es nicht. Stattdessen laufen alle Teilnehmer vor dem sogenannten "Catcher-Car", der beweglichen Ziellinie, davon. Dieses startet eine halbe Stunde nach den Läufern und erhöht in festen Intervallen seine Geschwindigkeit. Ziel ist es, so weit wie möglich zu kommen, bevor einen das Auto einfängt. In München wurde es von der bekannten Rennfahrerin Christina Surer gesteuert.
Bei hohen Temperaturen und wechselndem böigem Wind schaffte der Neubrunner Hofmann 21,48 Kilometer, bevor er im Münchner Umland eingeholt und anschließend mit dem Bus zurück ins Olympiastadion gefahren wurde. Im weltweiten Vergleich erreichte er Rang 7527 bei den Männern. In München, wo 10 000 Teilnehmer am Start waren, kam er auf Rang 1386.
Die Platzierung war nebensächlich, die Startergelder fließen zu 100 Prozent in die Rückenmarkforschung und erbrachten 2018 drei Millionen Euro. Für Hofmann war das Münchner Rennen ein "super Erlebnis" mit perfekter Organisation, freundlichen Helfern und begeisterten Zuschauern, die unterwegs privat Getränke und Verpflegung reichten oder zur Erfrischung mit dem Gartenschlauch an der Strecke standen. Der nächste "Wings for Life World Run" findet am 5. Mai 2019 statt.