Zum Thema "Leben in der Diktatur - Revolution - Leben in der Demokratie" spricht Rainer Eppelmann am Dienstag, 24. April, um 20 Uhr, im Alten Rathaus in Herzogenaurach.
Der Pfarrer, Bürgerrechtler und ehemalige Minister für Abrüstung und Verteidigung der letzten DDR-Regierung ist nicht nur ein wichtiger Zeitzeuge, sondern auch heute noch ein politischer Akteur und ein beredter Gesprächspartner. Als Vorstandsvorsitzender der "Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur" hält er seit vielen Jahren die Erinnerung an die DDR wach, setzt sich für eine unverklärte Sicht auf die Vergangenheit ein und engagiert sich für die Demokratie in Deutschland.
Wie die Stadt Herzogenaurach dazu mitteilt, wendet sich Rainer Eppelmann hier drei Themenkreisen zu: dem "Leben in der Diktatur", der "Revolution" von 1989, und dem "Leben in der Demokratie". In der sich an den Vortrag anschließenden Diskussion geht es nicht zuletzt um die Frage, was die DDR überhaupt noch mit uns hier und heute zu tun hat.
Die Herzogenauracher sind eingeladen, mit Eppelmann ins Gespräch zu kommen und sich gemeinsam mit ihm mit der DDR-Vergangenheit auseinanderzusetzen.


Ausstellung zum Thema

Im Foyer des Rathauses ist zudem noch bis 27. April die Ausstellung "Voll der Osten. Leben in der DDR" zu sehen. Die Fotoausstellung wurde u. a. von der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur unter Leitung Eppelmanns erarbeitet. Die Stadt Herzogenaurach veranstaltet den Vortrag und die Ausstellung im Rahmen des kulturellen Jahresthemas 2018 "Revolution". Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Eintrittskarten für den Vortrag sind im Vorverkauf in der Tourist Info im Schlossgebäude oder online unter www.herzogenaurach.de erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 09132/901-120. red