Mit der Bauantragstellung für einen Bau- und Betriebshof Rosenau musste auch der Flächennutzungs- und Landschaftsplan angepasst werden. Der Stadtrat von Rödental beschloss deshalb bei seiner jüngsten Sitzung eine entsprechende Änderung.
Dieser wies bisher die Fläche als "Grünfläche Schloß Rosenau" aus. Geändert wurden deshalb die Flurnummern 681, 682 und eine Teilfläche aus 683 der Gemarkung Unterwohlsbach in ein "Sondergebiet Bau- und Betriebshof Rosenau". Gleichzeitig wurde per Beschluss der vorhandene Reiterhof, derzeit auch als denkmalgeschütztes Areal Grünfläche Schloß Rosenau auf der Flurnummer 650, in "Sondergebiet Reiterhof" umgewandelt. Es erfolgte ein erneuter Billigungsbeschluss und die erneute Auslegung.


Verkehrslandeplatz

Bei sechs Gegenstimmen nahm der Stadtrat Kenntnis vom Beschluss der Gesellschafterversammlung der Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg vom 4. September. Dies war erforderlich, da die Stadt Rödental als Gesellschafter mit einer Einlage von 1000 Euro beteiligt ist.
Rödental stimmte somit den auf der Gesellschafterversammlung beschlossenen Vorgehen zu, das Planfeststellungsverfahren bis zur Rechtssicherheit für die Ertüchtigung des Verkehrslandeplatzes "Coburg/Brandensteinsebene" und des Sonderlandeplatzes "Bamberg/Breitenau" fortzuführen. Gleichzeitig stellte sich das Gremium hinter das Ansinnen der Projektgesellschaft, die bisherigen Planungskosten von der Staatsregierung aus den zugesagten Fördermitteln in Höhe von 15 Millionen Euro einzufordern. Ferner sei die gedachte Ertüchtigung für Coburg und Bamberg als gute Übergangslösung zu werten, so der Stadtrat.


Stromtrassen

Im Rahmen des Konsultationsverfahrens zum Netzentwicklungsplan 2030 erhob der Stadtrat Einwendungen gegen sämtliche in Planung befindliche Leitungstrassen und verwies auf die bisher gebrachten Einwendungen. Deutlich gemacht wurde, dass die Bürger sowie die betroffenen Gebietskörperschaften mit einer Vielzahl von Unterlagen konfrontiert werden, die in der kurzen Zeit des Verfahrens nicht zu bewältigen sind. Es ist aus den vorliegenden Unterlagen auch nicht erkennbar, wie die Übertragungsnetzbetreiber und die Bundesnetzagentur die bisher vorgebrachten Einwendungen bewertet und in ihrer Abwägung beurteilt habe. Allerdings begrüßte der Stadtrat die im Netzentwicklungsplan 2030 eingearbeiteten Alternativen, die er für grundsätzlich technisch sinnvoll hielt und forderte, die Machbarkeit zu prüfen. Die Alternativen wären die P44mod Variante 2, die P 44mod Variante 2+ sowie die P44mod Variante 3.


Straßensperrung am See

Bürgermeister Marco Steiner (FW) teilte in der Sitzung außerdem mit, dass in der Zeit vom 4. bis 20. Oktober die Staatsstraße um den Froschgrundsee wegen der Deckenerneuerung gesperrt wird. Die Umleitung erfolgt über die alte Straße entlang des Sees. dav