"Shave-off" am Ende der "Movember-Aktion" 2018: Ein Radiologe rasiert seinen Kollegen den Bart ab. Was für Außenstehende sehr ungewöhnlich erschien, ist im Radiologischen Institut und der Urologischen und Kinderurologischen Klinik des Uni-Klinikums das traditionelle Ende einer Aufmerksamkeitskampagne gegen Krebs bei Männern.

Bereits zum fünften Mal wurden am Uni-Klinikum Erlangen im November überraschend viele Schnurrbartträger gesichtet. Viele Bärte wuchsen jedoch weniger als modisches Statement, sondern vielmehr zum Wohle aller Männer und ihrer Gesundheit, heißt es in einer Pressemitteilung der Uni. Auch in diesem Jahr ließen sich vor allem die Radiologen und Urologen des Uni-Klinikums Erlangen im November einen "moustache" (englisch für "Schnauzer") stehen, um damit auf Krankheiten wie Prostata- und Hodenkrebs aufmerksam zu machen und für wichtige Vorsorgeuntersuchungen zu werben. Beim "Shave-off" wurde den Teilnehmern der Bart jetzt wieder abrasiert. Seit 2003 entwickelt sich der "Movember" von einer lokalen australischen Veranstaltung zum weltweiten Aktionsmonat für Männergesundheit.

"Männer sterben im Durchschnitt drei Jahre früher als Frauen. Ein Grund dafür ist unter anderem, dass Männer die empfohlenen Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen eher seltener wahrnehmen. Mit unserer Teilnahme am ,Movember‘ und am abschließenden ,Shave-off‘ möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es insbesondere für Männer wichtig ist, sich regelmäßig um die eigene Gesundheit zu kümmern", sagte Prof. Dr. Bernd Wullich, Direktor der Urologischen und Kinderurologischen Klinik des Uni-Klinikums Erlangen. Der Name der Aktion wird aus dem Monatsnamen "November" und dem englischen Kurzwort "Mo" für "moustache" gebildet. red