"Der Mobilitätssektor ist völlig im Umbruch ..." wird in der BR vom 24. Juli berichtet. "Ich vermisse die Begriffe ,Vernetzung' und ,Verkehrsmix', betont Jürgen Tesarczyk, Ansprechpartner des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Zum "Nahverkehr" gehöre sicher auch der Fahrradverkehr!
"Wann wird diese umwelt-/klimafreundliche und gesunde Fortbewegungsart endlich selbstverständlicher Bestandteil Kulmbacher Verkehrsplanungen? In anderen Landkreisen und Städten ist dies längst der Fall!", so Tesarczyk.
Zwischen den Hochschulstandorten Erlangen und Nürnberg (15 bis 25 Kilometer) werde das Fahrrad seit Jahrzehnten genutzt! "Wenn das Staatliche Bauamt in Bayreuth nicht nur Straßen und Ampeln bauen würde, sondern wenigstens die längst beschlossenen Programme zum nachträglichen Anbau von Radwegen an der B 85 zwischen Bayreuth, Kulmbach und Kronach umsetzen würde (Lückenschlüsse!), wären wir ein kleines Stück weiter", betont der ADFC-Vertreter.


Sichere Routenführung

Die sichere Radroutenführung für Landkreis-Schüler zur nächsten Bushaltestelle mit einer geeigneten Radabstellanlage sei eine weitere von vielen anderen anstehenden Aufgaben, zum Beispiel im touristischen Bereich.
Sinnvolle Radverkehrspläne für alle Nutzergruppen im Landkreis und in der Stadt Kulmbach seien Voraussetzung für die Beantragung von Fördergeldern. "Deren zügige Umsetzung würde sicherlich viele weitere Menschen von nah und fern für diese tolle Fortbewegungsart begeistern", so Jürgen Tesarczyk abschließend. red