Die Kegler in den unteren Spielklassen des Kegelkreises Nord starten am Wochenende mit einer wichtigen Änderung in die neue Saison. Auch sie spielen jetzt nicht mehr mit Kegelwertung, sondern nach dem internationalen Punktesystem, mit dem die auf Bezirksebene und in der obersten Kreisklasse spielenden Mannschaften bereits vertraut sind. Diese Neuerung, mit der man mit den drei anderen Kegelkreisen des Bezirks Oberfranken gleichzieht, wurde bei der Jahresversammlung in Naila einstimmig beschlossen.
Ein Antrag des Kreisvorstands, Startgeld für die Jugend bei Kreismeisterschaften zu verlangen, wurde abgelehnt. Stattdessen sollen ab der Saison 2018/19 die Startgebühren für alle Mannschaften von 13 auf 15 Euro angehoben werden, um das Finanzloch zu stopfen. Damit wird erreicht, dass die Jugend weiter kostenfrei an Kreismeisterschaften teilnehmen kann.
Weil es auf Landesebene Umstrukturierungen in den Ligen gibt, wird die Bezirksliga B Nord ab der Saison 2018/19 in den Kreis zurückgeführt. Sie ist dann oberste Spielklasse des Kreises und heißt Kreisliga.
Kreisvorsitzender Stefan Bänsch berichtete, dass sich die Mitgliederzahl um 37 auf 736 verringert habe. Traurig stimme ihn, dass der KC Thurnau nicht mehr existiere und der SSV Schwarzenbach am Wald keine Mannschaft gemeldet habe. Mit den Bandenbrechern 2017 Münchberg habe man jedoch einen neuen Club im Kegelkreis Nord hinzu bekommen
Sehr erfreulich seien die Ergebnisse der Kegler des Kreises Nord, also aus den Landkreisen Hof, Kulmbach und Kronach, bei den verschiedenen Meisterschaften gewesen. Die Dissonanzen mit dem Bezirk seien bei einer gemeinsamen Vorstandssitzung und einem Informationsabend ausgeräumt worden, war der Kreisvorsitzende erleichtert.
Die Urkunden an die Meistermannschaften der vergangenen Saison überreichten Markus Kühn und Udo Neumann. red