"Endlich Regen, wir haben die trockensten Zeiten seit der Wetteraufzeichnung endlich hinter uns", so begrüßte Initiator Emmerich Huber die Kundgebungs-Teilnehmer zum 23. "Pulse of Europe" in Forchheim auf dem Marktplatz.

Er zeigte sich überrascht, dass auch bei so einem "Sauwetter" gut 50 Forchheimer für Europa auf der Straße waren - zwar unter Regenschirmen, aber bei ausgesprochen guter Stimmung.

Harter Kern

Tatsächlich hat sich inzwischen eine harter Kern derer gebildet, die jeden ersten Sonntag im Monat bei der Veranstaltung dabei sind, aber es kamen auch diesmal wieder Neue dazu und auch Jüngere.

Zum zweiten Jahrestag der Gründung der Bürgerinitiative in Forchheim gab Huber einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung von der ersten Veranstaltung in Frankfurt mit 200 Teilnehmern bis hin zu jetzt rund 30 000 Teilnehmern in 150 Städten in ganz Europa, die immer mehr in der großen Politik wahrgenommen werde.

Ein Teilnehmer machte darauf aufmerksam und wertete das unter Beifall der Runde als sehr positives Zeichen, dass beim G-20-Gipfel am Wochenende in Argentinien der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker unter den Staatschefs als Vertreter Europas dabei war und eine wichtige Rolle gespielt habe.

Bis zum 6. Januar

Wie immer wurden die zehn Thesen von "Pulse of Europe" verlesen und abschließend die Europahymne gesungen - und dann verabschiedete man sich bis nächstes Jahr am 6. Januar - bei jedem Wetter. red