Der Gospelchor "Just wanna sing" unter der Leitung von Regina Klatte veranstaltete sein Jahreskonzert in der Christuskirche. Wie immer brachte der Chor neue Elemente in sein Programm.

Schon die Eingangsworte des Sprechers des Chores zeigten dies. "Wenn Sie die Hände und Füße nicht stillhalten können, lassen Sie es raus. Wenn Sie ein Lied kennen, singen Sie es mit."

"Just wanna sing" (im Namen ist St. Anna enthalten) gelang es, das zahlreiche Publikum in sein Konzert einzubeziehen.

Das Programm des Chores unter dem Motto "Gospels und Spirituals zum Mitmachen" wechselte von teils sehr rhythmischen Gospelsongs wie "Wade in the water", "Sinnerman" oder "Oh happy day" zu etwas ruhigeren Liedern aus der Gospelmesse von Lorenz Maihofer. Neu im Team war der Herzogenauracher Klavierspieler Andreas Engel. Er begleitete virtuos den Chor und das Publikum. E-Bass und Bratsche rundeten den Vortrag ab. Die Zuhörer waren bei einigen bekannten Gospelsongs durch ausgelegte Texte gefordert, mitzusingen. Bei "Go tell it on the mountain", "My Lord what a morning", "Swing Low" und "Nobody Knows" entstand der größte Forchheimer Gospelchor. Interessant war auch das Lied "Who built the ark?". Hier sang das Publikum die Frage und der Chor antwortete mit dem Song.

Auch der Nachwuchs bekam seine Chance. Der zwölfjährige Philipp Denk interpretierte perfekt die Gospels " Glory Hallelujah" und "Amazing grace" auf der Trompete. Sehr abwechslungsreich war auch die informative Moderation gestaltet. Hier wechselten sich einzelne Chormitglieder ab. So bekam jeder Teil seine persönliche Note.

Bevor es dann zum Glühwein ging, wurden im besinnlichen Abschlusssong "Night of silence" zwei Lieder miteinander verwoben. Die Frauen von "Just wanna sing" sangen das Lied. Das Publikum und die Männer des Chores sangen dazu "Stille Nacht". Eine Stimme aus dem Publikum: "Dies ging unter die Haut." red