Der 11. Spieltag der 2. DCU Bundesliga Nord brachte dem PSV Franken Neustadt nicht das erhoffte Ende. Mit 5517:5592 verloren die "Puppenstädter" das Derby in Lauscha, wobei die eigene Leistung passte. Der PSV hoffte vergeblich, dass die Pause den wieder zuletzt heimstarken Lauschaern den Rhythmus etwas genommen haben könnte. Denn das war nicht der Fall. Dazu kam, dass Neustadt auf den zuletzt so starken Sascha Hammer verzichten musste, der sich einer Kiefer-Operation unterziehen musste. Da Titel-Konkurrent Bayreuth in Zöllnitz überraschend klar gegen ein schwaches Heimteam gewann, wird es immer schwieriger das Saisonziel, nämlich Platz 1 und den Direktaufstieg in die 1. Liga, zu realisieren. Nichts desto trotz gibt man sich kämpferisch, obwohl es der PSV jetzt erst einmal nicht mehr in eigener Hand hat.

Den Start im Derby machte Jürgen Bieberbach gegen Randy Neubauer und Michael Lohrer hatte es mit Namensvetter Michael Müller zu tun. Jürgen Bieberbach gelang eine richtig gute Vorstellung auf dem Fellberg und erreichte nach vier ausgeglichenen Serien starke 952 Kegel. Er erwirtschaftete 52 Kegel gegenüber seinen Gegner. Michael Lohrer hatte Probleme den Rhythmus zu finden aber am Ende standen dennoch 904 Kegel an der Anzeige der anspruchsvollen Bahnen in Steinach. Sein Gegner Michael Müller brachte allerdings überraschend 921 Kegel zu Fall und holte somit 17 Kegel zurück.

Das Mittelpaar Dietmar Gäbelein und Bastian Bieberbach hatten nun die Aufgabe die 35 Kegel weiter auszubauen den das Schlusspaar von Lauscha wurde im Vorfeld stark eingestuft. Gäbelein lieferte eine starke Partie und erreichte den Franken-Höchstwert. Seine 969 Kegel reichten ihm um weitere 66 Kegel seinem Gegenspieler Stefan Matthäi (903) zu entreißen. Bastian Bieberbach hatte in Danny Zitzmann einen harten Widersacher, der mit 965 Holz nicht zu knacken war. Bieberbach spielte standesgemäße 895 Holz, was aber 70 Holz dem PSV Franken kostete. Von 35 Holz aus dem Startpaar blieben nur 31 übrig. Frank Fichtmüller (970 Holz Heimschnitt) und Felix Jenrich (987 Holz Heimschnitt) sind "richtige Brocken". Michael Moosburger spielte vier ordentliche Bahnen zwischen 222 und 236 und landete bei 910 Kegel. Mit diesem Ergebnis hatte Frank Fichtmüller natürlich keine Probleme und erspielte sich in seinem "Wohnzimmer" die Tagesbestleistung von 972 Kegel.

Jochen Geiger war drei Bahnen lang auf gutem Kurs, ehe er sich auf Bahn 3 einen Patzer erlaubte, der nicht mehr wie 887 Holz zu lies. Sein Gegenspieler Felix Jenrich wäre sogar an diesem Tag schlagbar gewesen (931). Am Ende verlor der PSV das Derby mit 75 Holz etwas ärgerlich mit dem Wissen, dass die erreichten 5517 Kegel in Steinach gar nicht so schlecht waren.

Stimmen zum Spiel

Randy Neubauer (Kapitän SV Lauscha): Ich bin froh, dass wir die Punkte in einem qualitativ hochklassigem Spiel behalten.

Jürgen Bieberbach (Kapitän PSV Franken): Ihr habt leider nirgends eine Angriffsfläche geboten. Die knapp 5600 Holz sind eine Hausnummer, die wir hier nicht drin haben. mm