Die Winterpause der Kegler ist allgemein eher kurz und so muss der PSV Franken Neustadt schon am Samstag um 12 Uhr wieder ran. Das Auswärtsspiel in Lauscha ist streckentechnisch zwar das kürzeste, aber alles andere als einfach.

2. DCU-Bundesliga

SV Lauscha - PSV Franken Neustadt

"Das wird eine ganz hohe Hürde", weiß Jürgen Bieberbach und erklärt: "Wenn sie wieder über 5600 spielen, wie zuletzt, dann glaube ich nicht, dass wir gewinnen können." Die Zahlen untermauern die Aussage des PSV-Kapitäns, denn auf dem unübersichtlichen "Geläuf" in Steinach ist auffällig, dass noch kein Gästeakteur die 950er Marke knackte, während die Heimakteure Felix Jenrich und Frank Fichtmüller mit über 970 im Schnitt glänzen.

Die "Wundertüte" in der 2. Liga

Dennoch reisen die "Puppenstädter" sicher nicht chancenlos an, denn die Thüringer spielten auch schon deutlich unter 5500, so dass sie zurecht als kleine "Wundertüte" bezeichnet werden dürfen. Zudem verabschiedeten sich die Franken auch mit einem starken Auftritt in die Winterpause und wollen so auch weiter machen. "Es sind nach dem Wochenende nur noch sechs ausstehende Partien und jeder Ausrutscher kann den Titel oder gar den Relegationsrang kosten", verweist Spitzenspieler Michael Moosburger auf die anstehenden Wochen der Wahrheit.

Während Spitzenreiter Bayreuth vor der schweren Aufgabe in Zöllnitz steht, genießt der Verfolger aus Langensalza Heimrecht gegen Pößneck und wird sich vermutlich nicht die Punkte nehmen lassen.

Die Aufgebote

SV Lauscha: Frank Fichtmüller (Heimschnitt 970), Michael Müller (897), Stefan Matthäi (865), Danny Zitzmann (942), Randy Neubauer (887), Felix Jenrich (987), Danny Finn (866). - PSV Franken Neustadt: Michael Moosburger (Auswärtsschnitt 929), Sascha Hammer (937), Jürgen Bieberbach (911), Jochen Geiger (876), Michael Lohrer (926), Dietmar Gäbelein (939), Bastian Bieberbach (921). nh