Der Prozess, in dem sich unter anderem der stellvertretende Landrat im Landkreis Erlangen-Höchstadt, Christian Pech (SPD), wegen gewerbs- und bandenmäßigen Schmuggels in mehreren Fällen verantworten muss, beginnt nicht wie ursprünglich geplant am Mittwoch, 20. März, sondern erst am Dienstag, 26. März, um 9 Uhr. Grund für die Verschiebung ist die Verhinderung einiger Verteidiger, teilt die Justizpressestelle mit. Die bisher geplanten Fortsetzungstermine werden bis auf Donnerstag, 23. Mai, weiterhin beibehalten.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth legt insgesamt vier Männern und zwei Frauen zur Last, als Angehörige einer Nürnberger Firma beim Import von Solarmodulen aus China gut 20 Millionen Euro Antidumping- und Ausgleichszölle hinterzogen zu haben.

Christian Pech war einige Wochen in Untersuchungshaft, der Haftbefehl wurde dann jedoch außer Vollzug gesetzt. Unserer Zeitung gegenüber erklärte Pech stets, sich keiner Schuld bewusst zu sein. Er ist noch immer stellvertretender Landrat, wurde aber von der Landesanwaltschaft Bayern vom Dienst suspendiert. red