"Unsere Alternative heißt Humanität und Gerechtigkeit und unser Protest richtet sich gegen Rassismus jeder Art", unter dem Motto haben in Prichsenstadt auch Bürger aus dem Landkreis Haßberge gegen die AfD protestiert. Mit dabei waren die SPD-Landtagsabgeordnete Kathi Petersen und der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Paul Hümmer. Die AfD hatte in der TSV-Halle zu einer Wahlkampfveranstaltung eingeladen, bei der der rechtsradikale Björn Höcke sprach.

Zu der Kundgebung aufgerufen hatten die Jusos Unterfranken, unterstützt von SPD, Arbeiterwohlfahrt, die IG-Metall Unterfranken, der DGB und das Bündnis für Zivilcourage Würzburg-Schweinfurt.

Aus dem Haßbergkreis hatte die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) mit aufgerufen. Zahlreich vertreten waren Vertreter aus kirchlichen Verbänden. Hümmer betont, dass die AfD für Beschäftigte große negative Auswirkungen bedeutet, denn sie will die Rente über 70. Prekäre Beschäftigung wie Leiharbeit und Werkverträge sieht die AfD positiv. Weiter spricht sie sich für Eliteschulen statt Bildung für alle aus. red