Die Ausbildung von Nachwuchs liegt den Roßfelder Musikanten sehr am Herzen. Das geförderte Projekt "Künste öffnen Welten" lief nach drei Jahren aus. Um aber weiterhin die Kinder- und Jugendausbildung in der Bläserklasse fortsetzen zu können, wurde nach Spendern gesucht. Dafür wurden der Vorstand der Roßfelder Musikanten und Bürgermeister Tobias Ehrlicher tätig, und das mit Erfolg.

Durch Spenden vom Landkreis Coburg, der Stadt Bad Rodach, der Bürgerstiftung Bad Rodach, der Marktapotheke Bad Rodach, der Sparkasse Coburg-Lichtenfels und von den Roßfelder Musikanten selbst ist das weitere Unterrichten von Instrumenten möglich. Das Programm der Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Es gibt drei Gruppen. Am Anfang steht das Erlernen der Blockflöte. Daran schließt sich die musikalische Weltreise mit verschiedenen Instrumenten an. Die Blech- und Holzinstrumentenklasse bildet den dritten Teil. Acht Kinder der Bläserklasse werden im Frühjahr ihre erste Prüfung ablegen, berichtete Vorsitzender Norbert Oppel. Notenmaterial und Instrumente stelle der Verein. Es würden auch Workshops durchgeführt. Ausbilder seien Daniel Härich und Lisa Pachera.

Bürgermeister Ehrlicher meinte, mit den aktuellen Spenden könne das Programm für ein weiteres Jahr fortsetzt werden. Danach erfolge wieder eine neue staatliche Förderung. Ehrlicher bedankte sich beim Zweiten Vorsitzenden Alexander Schunk von den Roßfelder Musikanten, der sich ebenfalls engagiert für die Fortsetzung der Ausbildung eingesetzt hat. Inzwischen kann ab dem vierten Schuljahr Gitarre erlernt werden. Dafür engagiert sich insbesondere Sonja Butz. Der Bürgermeister und die Eltern der jungen Musiker zeigten sich äußert zufrieden.

Auch Landrat Michael Busch war eigens zum Wiederstart des Projekts "Wir musizieren" gekommen. Busch sagte, er setze sich für die Förderung der musikalischen Früherziehung insbesondere im ländlichen Raum ganz besonders ein. Er unterstütze gerne die Kultur mit Musizieren und Chorgesang, sagte Busch und betonte: "Macht weiter so." kagü