Einstimmig hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung die Fortschreibung des Förderprogramms Stadtumbau West für die Jahre 2019 bis 2022 beschlossen. Das Programm sei mit Vertretern der Regierung von Unterfranken, des Sanierungsbeauftragten, des Landratsamtes und der Stadt vorbesprochen worden, erläuterte der geschäftsleitende Beamte, Stefan Bierdimpfl. Die Regierung sei sehr erfreut, dass die angebotene Bauberatung und das Kommunale Förderprogramm zunehmend angenommen werden, hieß es.
Eine Nachfrage gab es, weil für das Projekt Marktplatz 10 und 11 (Schweiz) keine Mittel in diesem Zeitraum vorgesehen sind. Demnach ist mit einer Umsetzung des Vorhabens in diesem Bereich bis 2022 nicht zu rechnen.
Enthalten in der Liste sind unter anderem die geplante Fußgängerspange von der inneren Lache zur Altstadt, das Reißmannhaus, zwei private Anwesen am Anger und am Marktplatz, die Sanierung der Kulturscheune am Heimatspielhaus, die Neugestaltung des Parkplatzes und der öffentlichen Flächen am Bahnhof, die Neugestaltung des Parkplatzes an der inneren Lache, der Bau neuer Parkplätze in der äußeren Lache, der Abriss des alten Berufsbildungszentrums und der Umbau der ehemaligen Landwirtschaftsschule zum Musik- und Kulturzentrum. Ebenfalls mit aufgeführt ist ein Realisierungswettbewerb für die Marktplatzgestaltung, einschließlich der anliegenden Riemenschneiderstraße und Veit-Stoß-Straße.
Die Bedarfsmitteilung ist als Vorhabenkatalog zu sehen, dem die Regierung von Unterfranken zustimmen muss. Eine Verpflichtung auf Umsetzung der aufgeführten Projekte für die Stadt oder Privatleute ergibt sich daraus nicht. tm