Der neue Geschäftsführer des ProB-Basketball-Zweitligisten BBC Coburg, Wolfgang Gremmelmaier, erklärt bezüglich einer kolportierten Möglichkeit für den BBC, in der klassenhöheren ProA an den Start zu gehen:
"Es stimmt, dass dieses Szenario diskutiert wurde und es ehrt uns, dass uns mit Wolfgang Heyder ein absoluter Basketballfachmann diesen Sprung zugetraut hätte. Allerdings wäre dieser Kraftakt weder wirtschaftlich noch sportlich oder logistisch in der Kürze der Zeit möglich gewesen. Obendrein hätte es den Sport ad absurdum geführt, wenn ein sportlicher Absteiger in die vierte Liga plötzlich durch die Hintertür in die zweite Liga gelangt wäre. Deswegen haben wir uns für die logischere und darstellbarere Option ProB entschieden. Das ist für uns momentan die richtige Spielklasse und wir müssen erst einmal nachweisen, dass wir dort den Ansprüchen genügen, bevor wir höhere Ziele anstreben."
Mehr und mehr Schützlinge hat det BBC im Jugendbereich zu verzeichnen. "Nicht zuletzt dank der hervorragenden Arbeit von Johannes Wunder und Yasin Turan, die dafür sorgen, dass es eine echte Schnittstelle zwischen erster Herrenmannschaft und Unterbau gibt, die so nicht viele Vereine zu bieten haben", weiß der Sportliche Leiter Matthias Haufer um den Wert der beiden Erfolgsgaranten, die ihre Arbeitspapiere jetzt um drei Jahre verlängert haben. Wunder, der künftig auch verstärkt die Bereiche Personal- und Konzeptentwicklung betreuen wird, geht die nächsten Schritte mit reichlich Vorfreude und Engagement an: "Es ist toll, das Wachstum des Vereins zu erleben und gmitgestalten zu dürfen."


Turan hat "richtig Bock"

Sein Trainerkollege Turan pflichtete sinngemäß bei, formulierte aber etwas Nachwuchs-gerechter: "Ich habe richtig Bock auf das, was kommt!" Und "richtig Bock" haben anscheinend auch zwei "Dauerbrenner" in der 1. Herren-Mannschaft des BBC Coburg. Guard Steffen Walde bleibt für weitere zwei, Forward Christopher Wolf gar für zusätzliche drei Jahre an der Itz.
"Wir fühlen uns hier wohl und können es uns kaum mehr vorstellen, nicht in Coburg zu spielen. Zum einen hat das Programm riesiges Potenzial für die Zukunft, zum anderen hat aber auch die Wertschätzung, die wir hier erfahren, bei unserer Entscheidung für den BBC eine große Rolle gespielt. Langfristige Angebote und Kontinuität sind im Basketball bekanntlich eher unübliche, insbesondere nach einer schwächeren Runde", erklären beide fast unisono.
Eine Wertschätzung, die vom neuen Mann an der Seitenlinie aber sofort scherzhaft eingebremst wurde: "Ein bisschen enttäuscht bin ich von der Entwicklung des Einen oder Anderen schon; da muss bei mir einiges anders werden", stichelte und stachelte Schabacker seine zukünftigen Schützlinge gleich gehörig an. mh