Larissa Sprigade, die dieses Jahr am Gymnasium Alexandrinum Abitur gemacht hat, ist mit einem Sonderpreis im Rahmen des Bundesumweltwettbewerbs ausgezeichnet worden. Das teilt ihre ehemalige Schule mit. Die Preisverleihung fand im historischen Rathaussaal in Bremen statt. Larissa Sprigade hat mit ihrer eingereichten Arbeit "Neophyten - eine Gefahr für Ökosysteme oder eine Bereicherung der Artenvielfalt?" einen mit 750 Euro dotierten Sonderpreis der Heinz-Sielmann-Stiftung erhalten. Mit Sonderpreisen werden bundesweit die zweitbesten Wettbewerbsarbeiten ausgezeichnet.

In ihrer Arbeit untersuchte Larissa Sprigade Bestände der drei Neophyten (dies sind neu eingebürgerte Pflanzen) Japanischer Staudenknöterich, Drüsiges Springkraut und Riesenbärenklau im Coburger Land. Letzterer kann durch seine giftigen Inhaltsstoffe auch eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Dabei setzte sie sich auch kritisch - unter Einbeziehung von Wissenschaftlern der Universität Bayreuth - mit einer Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde zu einem großen Bestand des Riesenbärenklaus auf einer ehemaligen Deponie bei Spittelstein auseinander. red