Unter dem Motto "Power, die Gott uns schenkt" stand der mittlerweile fünfte Fahrradgottesdienst am Pfingstmontag in Maria Limbach. Jährlich mehr Radfahrer holen sich bei diesem eindrucksvollen Freiluftgottesdienst den Segen für die Fahrradsaison und bis kurz vor Beginn wurden noch Stühle und Bänke zugestellt, damit alle Platz fanden.

Spontane Teilnehmer

Aus der Pfarreiengemeinschaft Main-Steigerwald und weit darüber hinaus kamen die Gottesdienstbesucher, manche, die auf dem Maintalradweg unterwegs waren, machten auch spontan Halt und nahmen teil.

Pfarrer Ottmar Pottler und Diakon Joachim Stapf gestalteten den Gottesdienst, Stapf als passionierter Radfahrer hatte vor einigen Jahren die Idee dazu. In seiner Predigt "outete" er sich, dass auch er jetzt ein E-Bike fahre.

Neue Wege dank Akku

Das habe aber weniger mit gesundheitlichen Einschränkungen zu tun - die Power aus dem Akku erschließe ihm hingegen ganz neue Möglichkeiten, neue Wege, die er früher gescheut habe. Diese Kraft erhielten Christen auch von Gott, wenn sie sich auf ihn verlassen, sich für ihn öffnen, erklärte Stapf. Im Gebet, in der Ruhe werde der Akku wieder geladen, "ganz ohne Kabel und Steckdose".

Weil der Maintalradweg direkt an der Wallfahrtskirche vorbei führt und viele Radler kurz für ein Gebet innehalten, war die Idee für den Fahrradgottesdienst geboren worden, sogar ein eigenes Radfahrer-Gebet gibt es in Limbach, das gemeinsam gebetet wurde. Nachdem alle Gottesdienstbesucher und ihre Fahrräder gesegnet waren, dankte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Sigrid Schuhmann Diakon Joachim Stapf für die Idee zu diesem besonderen Gottesdienst und Pfarrer Ottmar Pottler für die Offenheit, diesen immer am Pfingstmontag mitzugestalten.

Dank an Ehrenamtliche

Ein Dank galt aber auch den Ehrenamtlichen der Pfarrei, die für die Teilnehmer anschließend einen Mittagsimbiss, Kaffee und Kuchen bereit hielten. So machten sich viele der Gottesdienstteilnehmer geistig und körperlich gestärkt auf den Heimweg oder auf eine weitere Tour durch den Landkreis.