Pünktlich zum Herbstanfang stehen in Oberfranken wieder die alljährlichen Hausmessen an. Von Sonntag bis Mittwoch, 22. bis 25. September, präsentieren insgesamt 14 Polstermöbelhersteller aus Coburg und Umgebung ihre neuen und erfolgreichen Produkte. Das diesjährige Motto lautet: "Ohne uns wär's ganz schön leer".

Christian Dahm, Geschäftsführer des Verbandes der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayerns, erklärt in einer Mitteilung, was dahinter steckt: "Der Standort Oberfranken steht für höchste Qualität und bestes Know-how in der Fertigung individueller und nachhaltiger Polstermöbel. Für diese Werte wollen unsere Hersteller auch in Zukunft mit einem vielfältigen Angebot im Handel einstehen, statt sich an Rabattschlachten zu beteiligen."

Individualität und Nachhaltigkeit sind zwei aktuelle Megatrends, die sich auch beim Wohnen und Einrichten wiederfinden und die viele Endverbraucher beim Möbelkauf beschäftigen. Die oberfränkischen Polstermöbelhersteller bedienen der Pressemitteilung zufolge diese Trends mit einem vielfältigen Angebot an langlebigen Wohnlandschaften, Sofas und Relax-Sesseln, die in aufwendiger Handarbeit und Stückzahl "eins" klimaschonend aus umweltfreundlichen Materialien gefertigt werden. "Das sind Qualitätsbotschaften, die vom Handel entsprechend vermarktet werden müssen, um vom Endverbraucher wahrgenommen und geschätzt zu werden. Das dient dem Erhalt einer gesunden Markenvielfalt und dem aussagekräftigen Herkunftslabel ,Made in Germany‘", sagt Dahm.

Der Verbandsgeschäftsführer lädt ein, die Hausmessen gezielt zu nutzen, um sich mit eigenen Augen von der Qualität "Made in Oberfranken" zu überzeugen und das Serviceangebot der Hersteller vor Ort zu erleben. Ein weiterer Programmpunkt der Hausmessen ist die Inszenierung hochwertiger, individueller Möbel im Handel mit spannenden Vermarktungskonzepten. Hierfür seien Beratungskompetenz und der persönliche Kontakt essenziell. Dahm: "Auch das macht Oberfranken schließlich einzigartig: Mittelständisch geprägte Hersteller, die kundenindividuell Lösungen schaffen, und mit Herz und Seele hinter ihren Produkten stehen."

Die bayerische Möbelindustrie zählte im Jahr 2018 insgesamt 183 Betriebe und 22 060 Beschäftigte. Das Umsatzvolumen betrug 4,1 Milliarden Euro und die Exportquote 34,2 Prozent. Ein Drittel der Beschäftigten ist im Regierungsbezirk Oberfranken tätig. red